Funkstille

Nicht vergessen können wir das schreckliche Unglück, bei dem Annemarie & Volker von der S/Y ESCAPE am 12.6.2022 ihr Leben lassen mussten.

Wir brauchten etwas Zeit, alles zu verarbeiten und um hier wieder zu schreiben. Doch auch so nähert sich dieser BLOG seinem Ende, ihr ahnt es. Mit dem Verkauf von INVIA ging schon mal etwas Luft raus. Und die Luft entweicht immer mehr – unsere Abenteuer mit INVIA nähern sich ihrem Ende und keiner von uns hat mehr Lust, den BLOG zu schreiben. Obwohl viel passiert ist seit dem letzten BLOG. Ich fasse mal das Wichtigste zusammen:

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RIP Annemarie & Volker (S/Y ESCAPE)

R.I.P. Annemarie & Volker (S/Y ESCAPE)

Wir vermissen Euch. Ihr werdet uns immer fehlen. Noch immer können wir die Nachricht nicht fassen. Ihr hattet doch grade den Orkan Alex auf den Bermudas so erfolgreich abgewettert. Und auf Eurem weiteren Weg keinen Sturm mehr.

Dorothee blickt immer wieder auf die WhatsApp Nachrichten, die sie noch bis zum Abend vor dem letzten Törn mit Annelie ausgetauscht hatte. Ich blicke mit feuchten Augen auf die Bilder aus unserer schönen gemeinsamen Zeit. Starre gelähmt auf den Track der Escape, versuche zu begreifen was da geschehen ist. Was müssen das für schreckliche letzte Stunden an Bord gewesen sein?

Wir können es nicht fassen.

Ruht in Frieden, liebe Freunde!

Annemarie & Dorothee auf der Fähre in Oxford (MD)
Auf der Fähre von Oxford (MD). Fahrrad-Ausflug zu Dritt während Volker sich um Schiffsrepraturen kümmerte
Annemarie in Fotolaune
Escape nach der Brückendurchfahrt in die Lagune von St. Martin, von Annapolis (MD) kommend. Volker am Steuer, Annemarie an Backbord stehend.
Unser letztes gemeinsames Abendessen Dezember 2021 in St. Martin. Am linken Bildrand Volker, dann Dorothee, Annemarie und ihre Freundin Maritesse.

Zurück in die Exumas

Es kommt mal wieder Westwind, der anschliessend auf Nord drehen und später eine Zeitlang aus Nord-Ost wehen soll. Zeit, uns langsam auf den Weg zurück Richtung Georgetown zu machen.

Denn Ende April kommen mit Herta & Rene nochmal Freunde zu Besuch. Sie fliegen nach Georgetown und gehen in Nassau wieder von Bord. Dort haben wir bereits einen Platz in der Marina reserviert. Dann wird es Zeit, dass INVIA sich aufmacht in Richtung Azoren. Und von dort zurück ins Mittelmeer. Später ist es zwar auf den Azoren schon wärmer, aber die Gefahr früher Hurrikanes in dem Gebiet steigt rapide. Und viel früher macht auch nicht Sinn, denn dann kann es noch ordentliche Nordstürme geben.

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Gewitter

Wie eine Gewitterwolke überschattet der brutale Krieg in der Ukraine unser tägliches Leben. Es ist beileibe nicht so, dass diese drohende Wolke an uns einfach vorbei zieht. Frühmorgens, meist so ab 06:00 Uhr oder etwas früher, ist meine 1. Aktion: Verfolgen der aktuellen Nachrichtenlage (als Segler leben wir idR. mit dem Sonnenlauf und gehen meist früher ins Bett – „Sailors midnight“ ist 21:00 Uhr. Entsprechend früher sind wir wach. Ich zumindest…..).

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Spanish Wells

Dicht besiedelt ist es hier. Fast schon städtisch. Was uns nicht stört, denn momentan genießen wir die gute Infrastruktur. Einen ordentlichen Supermarkt hat es – wenngleich auch der nur das übliche Bahamas-Sortiment führt. Aber wir können Milch, Eis, Schokolade und andere wichtige Grundnahrungsmittel aufstocken.

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Cat Island – die Insel mit dem höchsten Berg der Bahamas

Wir ankern bei beiden Besuchen von Cat Island vor der Siedlung New Bight und zwar hinter dem Funkturm. Dort liegen wir gut geschützt vor dem (beim 2. Besuch) angekündigten Starkwind, sind dennoch schnell mit dem Dinghy am Strand und können Ausflüge unternehmen.

Grundsätzlich ist die Leewardküste von Cat Island gesäumt von Sandstränden und der Meeresgrund davor bietet an sehr vielen Stellen perfekten Ankergrund.

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