RIP Annemarie & Volker (S/Y ESCAPE)

R.I.P. Annemarie & Volker (S/Y ESCAPE)

Wir vermissen Euch. Ihr werdet uns immer fehlen. Noch immer können wir die Nachricht nicht fassen. Ihr hattet doch grade den Orkan Alex auf den Bermudas so erfolgreich abgewettert. Und auf Eurem weiteren Weg keinen Sturm mehr.

Dorothee blickt immer wieder auf die WhatsApp Nachrichten, die sie noch bis zum Abend vor dem letzten Törn mit Annelie ausgetauscht hatte. Ich blicke mit feuchten Augen auf die Bilder aus unserer schönen gemeinsamen Zeit. Starre gelähmt auf den Track der Escape, versuche zu begreifen was da geschehen ist. Was müssen das für schreckliche letzte Stunden an Bord gewesen sein?

Wir können es nicht fassen.

Ruht in Frieden, liebe Freunde!

Annemarie & Dorothee auf der Fähre in Oxford (MD)
Auf der Fähre von Oxford (MD). Fahrrad-Ausflug zu Dritt während Volker sich um Schiffsrepraturen kümmerte
Annemarie in Fotolaune
Escape nach der Brückendurchfahrt in die Lagune von St. Martin, von Annapolis (MD) kommend. Volker am Steuer, Annemarie an Backbord stehend.
Unser letztes gemeinsames Abendessen Dezember 2021 in St. Martin. Am linken Bildrand Volker, dann Dorothee, Annemarie und ihre Freundin Maritesse.

Segeltörn INVIA 28.4. bis 8.5.22

Gastbeitrag

Am Donnerstag, den 28. April, machen wir – Herta und René – uns auf den Weg, um unsere Freunde Dorothee und Stefan auf ihrer INVIA zu besuchen. Die letzte Gelegenheit, bevor die INVIA dann von einer eigens angeheuerten Crew über die Azoren nach Europa geschippert wird. Wir freuen uns schon sehr darauf, eine Woche lang auf ihrer INVIA mitzusegeln und die Bahamas kennenzulernen. „Segeltörn INVIA 28.4. bis 8.5.22“ weiterlesen

Zurück in die Exumas

Es kommt mal wieder Westwind, der anschliessend auf Nord drehen und später eine Zeitlang aus Nord-Ost wehen soll. Zeit, uns langsam auf den Weg zurück Richtung Georgetown zu machen.

Denn Ende April kommen mit Herta & Rene nochmal Freunde zu Besuch. Sie fliegen nach Georgetown und gehen in Nassau wieder von Bord. Dort haben wir bereits einen Platz in der Marina reserviert. Dann wird es Zeit, dass INVIA sich aufmacht in Richtung Azoren. Und von dort zurück ins Mittelmeer. Später ist es zwar auf den Azoren schon wärmer, aber die Gefahr früher Hurrikanes in dem Gebiet steigt rapide. Und viel früher macht auch nicht Sinn, denn dann kann es noch ordentliche Nordstürme geben.

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Gewitter

Wie eine Gewitterwolke überschattet der brutale Krieg in der Ukraine unser tägliches Leben. Es ist beileibe nicht so, dass diese drohende Wolke an uns einfach vorbei zieht. Frühmorgens, meist so ab 06:00 Uhr oder etwas früher, ist meine 1. Aktion: Verfolgen der aktuellen Nachrichtenlage (als Segler leben wir idR. mit dem Sonnenlauf und gehen meist früher ins Bett – „Sailors midnight“ ist 21:00 Uhr. Entsprechend früher sind wir wach. Ich zumindest…..).

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Spanish Wells

Dicht besiedelt ist es hier. Fast schon städtisch. Was uns nicht stört, denn momentan genießen wir die gute Infrastruktur. Einen ordentlichen Supermarkt hat es – wenngleich auch der nur das übliche Bahamas-Sortiment führt. Aber wir können Milch, Eis, Schokolade und andere wichtige Grundnahrungsmittel aufstocken.

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Harbour Island

Dumore Town auf Harbour Island ist die älteste Siedlung und der frühere Hauptort der Bahamas. Bei unserem ersten Besuch per Taxiboot gefiel es uns hier so gut, dass wir mit INVIA wieder kommen. Die spannende Anfahrt über Devils Backbone hatte der Captain im letzten Blogeintrag geschildert.

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