Funkstille

Nicht vergessen können wir das schreckliche Unglück, bei dem Annemarie & Volker von der S/Y ESCAPE am 12.6.2022 ihr Leben lassen mussten.

Wir brauchten etwas Zeit, alles zu verarbeiten und um hier wieder zu schreiben. Doch auch so nähert sich dieser BLOG seinem Ende, ihr ahnt es. Mit dem Verkauf von INVIA ging schon mal etwas Luft raus. Und die Luft entweicht immer mehr – unsere Abenteuer mit INVIA nähern sich ihrem Ende und keiner von uns hat mehr Lust, den BLOG zu schreiben. Obwohl viel passiert ist seit dem letzten BLOG. Ich fasse mal das Wichtigste zusammen:

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Segeltörn INVIA 28.4. bis 8.5.22

Gastbeitrag

Am Donnerstag, den 28. April, machen wir – Herta und René – uns auf den Weg, um unsere Freunde Dorothee und Stefan auf ihrer INVIA zu besuchen. Die letzte Gelegenheit, bevor die INVIA dann von einer eigens angeheuerten Crew über die Azoren nach Europa geschippert wird. Wir freuen uns schon sehr darauf, eine Woche lang auf ihrer INVIA mitzusegeln und die Bahamas kennenzulernen. „Segeltörn INVIA 28.4. bis 8.5.22“ weiterlesen

Zurück in die Exumas

Es kommt mal wieder Westwind, der anschliessend auf Nord drehen und später eine Zeitlang aus Nord-Ost wehen soll. Zeit, uns langsam auf den Weg zurück Richtung Georgetown zu machen.

Denn Ende April kommen mit Herta & Rene nochmal Freunde zu Besuch. Sie fliegen nach Georgetown und gehen in Nassau wieder von Bord. Dort haben wir bereits einen Platz in der Marina reserviert. Dann wird es Zeit, dass INVIA sich aufmacht in Richtung Azoren. Und von dort zurück ins Mittelmeer. Später ist es zwar auf den Azoren schon wärmer, aber die Gefahr früher Hurrikanes in dem Gebiet steigt rapide. Und viel früher macht auch nicht Sinn, denn dann kann es noch ordentliche Nordstürme geben.

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Gewitter

Wie eine Gewitterwolke überschattet der brutale Krieg in der Ukraine unser tägliches Leben. Es ist beileibe nicht so, dass diese drohende Wolke an uns einfach vorbei zieht. Frühmorgens, meist so ab 06:00 Uhr oder etwas früher, ist meine 1. Aktion: Verfolgen der aktuellen Nachrichtenlage (als Segler leben wir idR. mit dem Sonnenlauf und gehen meist früher ins Bett – „Sailors midnight“ ist 21:00 Uhr. Entsprechend früher sind wir wach. Ich zumindest…..).

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Cat Island – die Insel mit dem höchsten Berg der Bahamas

Wir ankern bei beiden Besuchen von Cat Island vor der Siedlung New Bight und zwar hinter dem Funkturm. Dort liegen wir gut geschützt vor dem (beim 2. Besuch) angekündigten Starkwind, sind dennoch schnell mit dem Dinghy am Strand und können Ausflüge unternehmen.

Grundsätzlich ist die Leewardküste von Cat Island gesäumt von Sandstränden und der Meeresgrund davor bietet an sehr vielen Stellen perfekten Ankergrund.

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Spring Point Settlement, Landrail Point, Clarence Town & Port Nelson

2 Nächte liegen wir in der Bight of Acklins und können wegen des starken Windes nicht von Bord. Am 1. Abend, dem Tag unserer Ankunft, kommen uns noch Noel & Ceu von der Lifepart2 besuchen. Tags darauf bläst es uns allen zu sehr, um das Schiff zu verlassen. Umso erfreuter sind wir, als am Tag 3 der Wind soweit nachgelassen hat, dass wir einen Landgang wagen können. Die Crew der Lifepart2 ist so nett und holt uns mit ihrem Dinghy ab. Wir fahren bis zu einem alten Pier, das von einem Hurricane zerstört wurde und machen das Dinghy an den Resten davon fest.

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