Zerbrochen und geprellt, aber schön

Da sind wir nun wieder an dem Ort, an den uns vor laanger Zeit unsere Hochzeitsreise führte: Tobago. Unsere beiden Kinder sind inzwischen im Studium, d.h. unser erster Besuch auf Tobago liegt etliche Jahre zurück. Die Anreise damals per Flieger war um einiges leichter als jetzt auf eigenen Rümpfen. Aber es ist toll, den Weg bis nach Tobago schrittweise selbst gemacht zu haben.

Nicht alles blieb unbeschädigt auf dem Ritt hierher, der sich stellenweise anfühlte, als sei man ein Stück Wäsche in der Waschmaschine.

„Zerbrochen und geprellt, aber schön“ weiterlesen

Liquid sunshine

Flüssiger Sonnenschein – so nannte Shademan, der uns übrigens auch zur Schildkrötenbeobachtung gefahren hatte, in der morgendlichen Funkrunde den tropischen Regenguss. Den haben wir seit heute Nacht & den gesamten Vormittag über. Ein Vorteil: INVIA ist wieder salzfrei.

Flüssigen Sonnenschein ganz anderer Art haben wir vorgestern erfahren:

„Liquid sunshine“ weiterlesen

Frauentausch

Grenada gefiel uns anfangs nicht so recht. Schwülheißes Wetter, kein klares Wasser, windverblasene Ankerbucht Prickly Bay mit Atmosphäre wie in einer Reihenhaussiedlung mit wöchentlichem Veranstaltungsprogramm, viel entwickelter als die Inseln zuvor. Wir vermissten das karibische Flair, dass wir zuletzt auf Carriacou so genossen hatten.

Inzwischen haben wir das öffentliche Minibussystem weidlich genutzt und oft staunend aus dem Fenster der Busse geschaut ob der landschaftlichen Schönheiten. Übergrün, wasserreich, fruchtbar. Wandern ist zwar mangels Kartenmaterials nicht einfach zu planen und die Wege können sehr anspruchsvoll sein. Wir sind dennoch sehr begeistert vom Wandern durch die Regenwaldgebiete.

Erschöpft von einer Wanderung fand der Skipper Trost und Zuspruch – Frauentausch auf Grenada?

„Frauentausch“ weiterlesen

Oh wie freundlich ist Carriacou!

„Come on, baby, we give you a ride“ schallt es aus dem Geländewagen, der mich auf der Straße von Bogles nach Hillsborough überholt. Drei Männer und eine Frau schauen mich erwartungsvoll an und rücken bereits zusammen, damit ich einsteigen kann. Und fordern mich auf, ich könne durch das offene Fenster ruhig weiter an meinem Video drehen: sie picken mich auf, als ich gerade ein Foto machen will. Die Fahrt nach Hillsborough zieht sich doch mehr, als ich erwartet hatte. Gut, in der Hitze nicht noch so weit laufen zu müssen. Im Ort sonntägliche Ruhe. Kein Minibusverkehr für die Rückfahrt am Sonntag. Und der an dem Tag fußfaule captain weit entfernt… „Oh wie freundlich ist Carriacou!“ weiterlesen

Unbehelligt

Von Union Island aus ist es nur ein kurzer Schlag zu den Nachbarinseln. Wir haben freie Auswahl: Palm Island mit Luxushotel, Petit St Vincent mit Boutiquehotel oder Petit Martinique, wo man auch heute noch Bootsbau betreibt und vom Fischen lebt. Wir entscheiden uns für letzteres. Lokales Umfeld reizt uns deutlich mehr als Hotelsandstrand.

„Unbehelligt“ weiterlesen

Salzpfeifen, Inselbauer, Boatboys & gefälschtes Trinkwasser

Zeit, mal wieder zu bloggen. Wir haben uns von der entspannten Haltung um uns rum anstecken lassen und das Schreiben zu Gunsten von „enjoy yourself“ zurück gestellt. Dabei gibt es durchaus Berichtenswertes aus der Zeit, seit wir Canoun verlassen hatten.

Nur muß ich erst noch auf andere Gedanken kommen. Grade ist nämlich einer dieser Boatboys, die an einem neuen Ankerplatz erstmal zu Hauf die Neuankömmlinge umschwirren, mit dem Bug seines Holzboots in die INVIA gedonnert. Er hat einen kräftigen Eindruck hinterlassen: Man sieht bis aufs Glasfaserlaminat durch. So ein Sch… !! „Salzpfeifen, Inselbauer, Boatboys & gefälschtes Trinkwasser“ weiterlesen

Schlaflos in Canoun

Canoun Charlestown Bay

Das ist Canouns Westküste mit der Hauptanker- bzw. Bojenbucht, der Charlestown Bay. Wie man sieht hat die Insel einige Hügel, ist allerdings insgesamt eher flach. Als wir ankommen, ist die Bucht herrlich ruhig. Wir genießen den Ausblick auf spektakulär türkises Wasser von der Bar des Tamarind Hotels aus.

Strand vor dem Tamarind Beach Hotel Canoun

„Schlaflos in Canoun“ weiterlesen

Im Aquarium: Mustique

Mustique, die private Insel mit Villen der Reichen und Schönen, wollten wir zunächst auslassen. Ungefähr 100 große Privathäuser, deren Grundstücke und Zufahrten nicht betreten werden dürfen, das schien uns den Besuch nicht wert. Die Beschränkungen haben aber auch eine positive Seite: Die nicht bebauten Teile der Insel sind naturbelassen. Es gibt wunderschöne Strände, die öffentlich zugänglich sind. Und schnorcheln ist bereits ab dem Mooringplatz sehr lohnend.

Landschildkröte
Strand mit Blick auf Bryan Adams und Mick Jaggers Anwesen
Britannia Bay
Macaroni Beach

„Im Aquarium: Mustique“ weiterlesen