Barbuda -> St. Eustatius. Nein doch wieder Antigua!

Mittwochs fahre ich nochmal mit dem Dinghy die lange, holprige Strecke von unserem Ankerplatz zum Durchbruch in die Lagune und weiter nach Codrington. Dann noch gute 10 Minuten Fussmarsch zum Dienst- (oder Wohn?)Haus des Zollbeamten. Ausklarieren. Für alle, die nach Infos zum Ein- & Ausklarieren in Barbuda suchen: Siehe meine Hinweise im entsprechendem BLOG

Am Donnerstag gehen wir noch vor Sonnenaufgang Anker auf, um die gut 65 Seemeilen nach St. Eustatius zu segeln und den Ankerplatz noch bei Tageslicht zu erreichen. Nach etwa 1 ½ Stunden und 6nm muss ich abbrechen. „Barbuda -> St. Eustatius. Nein doch wieder Antigua!“ weiterlesen

Barbuda, zwischen Strand und Politik

Montagmorgen gehen wir in Jolly Harbour kurz an die Tankstelle, Diesel auffüllen. Der ist in Antigua mit umgerechnet 1,10 €uro/Liter günstig.

Zwar nicht ganz so günstig wie in Sint Maarten: Dort liegt der Literpreis noch unter 1 €uro. Aber ich weiss aus den beiden vorangegangenen Besuchen in Antigua, dass die Qualität ausgezeichnet ist: Nirgendwo habe ich so glasklaren & schwefelarmen Diesel bekommen wie hier. Nur knapp 19,5 Gallonen, etwa 74 Liter, passen rein – unsere Tanks sind noch recht voll vom letzten Mal Tanken in English Harbour (ebenfalls Anigua).

Aber nach meinen Erfahrungen in Trinidad, wo wir satte 10 Liter Wasser im Diesel hatten und ich den ganzen Tank reinigen lassen musste, möchte ich die Gelegenheit nutzen. Das sollte dann locker reichen bis weiter die US Küste hinauf. Wir sind schliesslich ein Segelschiff!

„Barbuda, zwischen Strand und Politik“ weiterlesen

Antigua, die Dritte

Nachdem wir die Kakerlake erfolgreich ins Jenseits befördert haben*, beobachteten wir in der Anse Colombier (St Barth) vor Anker liegend die weitere Entwicklung der Windvorhersage. Die blieb konstant dabei: Freitags mau mit max 10kn, Samstags auf Ost-Nord-Ost drehend mit 15kn (knapp 30 km/h) und im Tagesverlauf zunehmend auf 25kn.

Falls wir wirklich nach Antigua zurück gehen, will ich die 25kn vermeiden, weil wir gegenan müssen. Für die Nichtsegler: Käme der Wind raumschots bzw. schräg von hinten – wäre auch bei 30 und 35kn (rund 60 km/h) ein schönes Segeln möglich. Aber Antigua liegt Östlicher, der Wind käme daher mehr von vorne.

Die angesagten 15kn für Samstag morgen hingegen klingen richtig gut. Die vorhergesagte Windrichtung hat auch eine schöne Nordkomponente – genau das was wir brauchen, um ohne aufzukreuzen nach Antigua zu kommen.


*liebe Tierfreunde: Es ging wirklich nicht anders! Ich hab es versucht. Aber das liebe Tierchen hat sich mit allem so fest gekrallt, nichts half: Sie wollte nicht wegfliegen. Und die capitania war nicht bereit dem Tierchen Asyl zu gewähren. Das einzige Mittel, das mir blieb, war: Insektenspray aufs Segel zu sprühen.


„Antigua, die Dritte“ weiterlesen

Ausgeliefert in St Kitts und Nevis

Unser Törn Führer tituliert den Staat St Kitts und Nevis als „the islands that brushes the clouds“. Die Berge auf beiden Inseln halten die Wolken fest und die sowie deren nassen Inhalt hatten wir zu Genüge. Während Nevis (93 Quadratkilometer klein, 11.500 Einwohner) uns ruhig und sehr nett in Erinnerung bleiben wird, hinterlässt St Kitts (fast doppelt so groß, 39.000 Einwohner) einen  zwiespältigen Eindruck. Wir sind froh, die Insel unbeschadet verlassen zu können.

„Ausgeliefert in St Kitts und Nevis“ weiterlesen

Antigua: Anker-Kino vor Nelsons Dockyard

Erneut können wir bei der Fahrt von Guadeloupe unser Leichtwindsegel nutzen. Wir ziehen das Code D auf (Für die Segler: Das ist im Grunde ein abgewandelter asymetrischer Spi /Blister, der vorne mehr wie ein Genacker geschnitten ist).

Damit fliegen wir auf Halbwindkurs mit rund 11-12 kn Fahrt durchs Wasser von Guadeloupe Richtung Antigua. Keine Bedingungen, um die Angel auszubringen: Wir sind (mal wieder) viel zu schnell denn bei dem Tempo beisst kein Fisch mehr. Unser Ziel: English Harbour, weil wir von dort über Nelson´s Dockyard perfekten Land-Zugang haben. „Antigua: Anker-Kino vor Nelsons Dockyard“ weiterlesen

Von Kakalarm bis Galante

Leichtwindsegeln nach St Lucia. Herrlich und für die Karibik sehr ungewöhnlich. Tatsächlich hatten wir seit der Atlantiküberquerung kein Segel für Leichtwind gebraucht. Umso mehr genießen wir den Törn. Am nächsten Tag können wir nochmals Leichtwindsegeln Richtung Martinique. Der Schrecken wartet in der Bucht Le Marin, als wir das Großsegel einholen. Captain, Kakalarm!!!

„Von Kakalarm bis Galante“ weiterlesen

Zurück nach Bequia

Auch die Nächte in den Tobago Cays sind herrlich, denn es ist Vollmond. Vollmond (genauso wie Neumond) heisst aber auch, es ist Springzeit. Für die Nichtsegler: Die Gezeiten sind dann am intensivsten (höchste Flut, niedrigste Ebbe im Monatsverlauf). Es kommt daher immer ordentlich Schwell übers Riff (weil zur Flut der Wasserstand höher ist) und wir schaukeln insbesondere nachts etwas ungemütlich hin und her.
Mehr Ruhe hätten wir im Pass zwischen den Inselchen – da herrscht nur kräftig Strömung aber kein Schwell. Zum Ankern ist es uns dort zu voll, wir müssten eine Boje nehmen wie in der 1. Nacht (oder mitten n der Durchfahrt ankern). Zu keinem davon haben wir Lust – und der capitania dürstet es nach etwas mehr Infrastruktur.

„Zurück nach Bequia“ weiterlesen

Red Eye und Up-Up

Hatten wir schon geschrieben, dass wir mal wieder ein Ersatzteil für unseren Fischer Panda Generator benötigen? Dass dieses deutsche Technikwunder mal wieder keinen Strom liefert? Und wir bei feuchtschwüler Hitze ohne Aircon brüten? Ich denke schon… Abhilfe schaffen endlich 2 Personen : Guillaume von Fischer Panda Frankreich und Rosie Morgan vom Rockside Cafe aus Keaton in St Vincent.

„Red Eye und Up-Up“ weiterlesen