Bye-bye Cumberland – Bay

So skeptisch waren wir angesichts von zahlreichen negativen Berichte, als es auf St Vincent zuging.

Und so toll war die Zeit dort in der landschaftlich spektakulär schönen Cumberland Bay!

Rasta-Joseph, der unser Dinnertaxi ins Mojito war, Früchte-Wesley, Kenny, der beim Ankern unsere beiden Landleinen festmachte, Atneal, der unseren Ausflug organisierte, Venice, die mich nach dem 3. Abendessen im Mojito mit Küsschen verabschiedete, Maurice, der Ehemann der Köchin im Mojito, der sich zu uns setzte für einen Plausch, Sam, der tolle Kalabassen fertigt- lang ist die Liste der freundlichen Menschen in der Bucht. Und manch einer sieht so aus, dass man ihm nicht im Dunkeln begegnen möchte. Lasst euch nicht vom Aussehen und vor allem nicht von den negativen Berichten täuschen! Wer den Menschen offen und freundlich begegnet und auch mal ein Geschäft gönnt, wird eine tolle Zeit erleben. „Bye-bye Cumberland – Bay“ weiterlesen

St Lucia, Überraschungen in der Rodney Bay

Die Rodney Bay überrascht uns in mehrfacher Hinsicht.

Zum einen waren wir angesichts der Kartenlage und der zahlreichen Fotos einer gut belegten Ankerbucht davon ausgegangen, wir könnten in der großen Bucht beliebig ankern. Fehlanzeige, der Boden erwies sich als sehr „variabel“. Bereits der Eigentümer der 51er Outremer „Wanderer“, hinter dessen Katamaran wir uns legten, berichtete von erheblichen Schwierigkeiten, sich sicher zu verankern. Und auch wir hatten so unsere Probleme, haltenden Ankergrund zu finden. Korallen und Steine machen das in der Bucht nicht leicht. Nach etlichen Versuchen ankerten wir schließlich vor Gros Islet einige hundert Meter draußen in Verlängerung der Marina Einfahrt.  Da wussten wir noch nichts vom FridayStreetFestival…

Zum anderen wohnen in Rodney Bay zahlreiche europäische und amerikanische Zuwanderer und gibt es entsprechend gut ausgebaute Infrastruktur. Internationale Schule, zahlreiche Ärzte, und und. Zu kaufen gibt es so gut wie alles. Restaurants und Bars sind sehr gut.

Ortseingang Gros Islet

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Einmal Schnelldurchlauf

Skipper und Rudergänger

In die zwei Besuchswochen unseres Sohnes Henrik wollen wir möglichst viel Karibik packen. Er liebt das Segeln und so planen wir Besuche auf mehreren Inseln ein. Dumm nur, dass in seiner ersten Urlaubswoche die Himmelsschleusen so oft aufgehen. Und die Schauer bringen böigen Wind. Eigentlich ist jetzt Trockenzeit. Tatsächlich aber schüttet es uns täglich mehrfach ab. Einheimische meinen, das Wetter ändere sich zunehmend gegenüber früher.

Die zweite Urlaubswoche bringt kräftigen Wind, der die Schauerwolken in Zaum hält. Dafür wird nun das Segeln salziger. Skipper und Rudergänger trotzen tapfer den Salzduschen auf den Wegen nach Antigua und zurück. Den Besuch der Insel Montserrat müssen wir leider auslassen. Keiner hat Lust, so sehr gegen Wind und Wellen zu fighten.

Kurze Pause für den Rudergänger

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Portsmouth Dominica

In der Prince Rupert Bay vor Portsmouth im Nordwesten der Insel erleben wir seit langem mal wieder Langfahrercommunity. Wir gehen dort an eine Boje, die von der Portsmouth Association of Yachts Services (PAYS) betrieben wird. Sie organisierte für unseren ersten Abend in der Bucht, einen Mittwochabend, ein Barbecue am Strand hinter dem ebenfalls von PAYS betriebenen Dinghysteg. Alle Tische waren gut besetzt und nach Rumpunsch und wirklich leckerem Essen hieß es: Reggaenight now, join uns, enjoy yourself! Tische und Bänke waren im Nu verräumt und schon bald tanzten viele beschwingt im Sand zusammen mit den Mitarbeitern von PAYS. Das und der Austausch mit anderen Langfahrern waren mehr als nur nett.

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Dominica erkämpft!

Die Überfahrt von unserem letzten Ankerplatz in Martinique, der
Bucht von Saint-Pierre, zur Südwestküste von Dominica war mit etwas über 20 sm zwar nicht weit. 2,50 m hohe Welle von der Seite bei Wind von 25 bis 30 Knoten sorgten aber nicht für Wohlbefinden. Der captain hielt den Salzduschen samt Regen tapfer stand und INVIA zeigte einmal mehr, wie stabil sie durch widrige Verhältnisse geht (Anmerkung des captains: Soooo ein Kampf wars nun auch wieder nicht). Im 2.Reff und mit gerefftem Vorsegel erreichten wir bei 10kn Fahrt bald die Windabdeckung an der Südwestküste von Dominica. Schon bald fragte man sich: War etwas? So ruhig war es inzwischen auf dem Wasser.

Anfahrt auf Dominica, Südspitze

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Szenen in Mindelo

Wir hatten inzwischen eine Reihe netter Erlebnisse in Mindelo. Es bleibt zwar bei unserem Eindruck, hier nicht die gleiche natürliche Freundlichkeit wie auf den Inseln zuvor anzutreffen. Aber auch hier gibt es viele Menschen, die uns extrem freundlich begegnen und dafür nichts verlangen. Ein paar Szenen des heutigen Tages in Bildern folgen. Dazu gehören auch Fotos des armen Spatzen (?), der im Morgengrauen durch das offene Fenster in unseren Salon flog und den Ausgang nicht mehr fand. Viele Hinterlassenschaften zeugten von der Angst, die der Kleine ausgestanden haben muss, bevor ihn der captain befreite.

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Mindelo, Sao Vicente

Mit Updates Stand 14.12.2018

Invia ist Mittwochs (12.12.2018) an dem Ort angekommen, an dem sie bis zum Start des letzten Teils der Atlantiküberquerung Ende Dezember liegen soll: Marina Mindelo auf der kapverdischen Insel Sao Vicente.

Erster Eindruck von der Marina: Ein riesiger Naturhafen, kein Schwell, aber der momentan kräftige Passat bläst rein und lässt die Schiffe tanzen. Invia ruckt immer wieder kräftig in die Mooringleinen am Bug ein, die von zwei Marinabojen hergeführt sind. In der Marinabar konnte man nicht mal ungefährdet die Sonnenbrille auf den Tisch legen, so fegte der Wind über die Tische. Sanitäre Anlagen sauber. Prima Unterstützung durch die Marineros beim Anlegen, allerdings kein Funkkontakt beim Annähern möglich.

Erster Eindruck vom Ort, der direkt vor der Marina liegt: Es gibt einige schöne Gebäude, es gibt eine Reihe von Läden, aber alles wirkt deutlich schmuddeliger, als wir es auf Sal und San Nicolau erlebt hatten. Zudem werden wir etliche Male angebettelt, ich vorzugsweise von Männern und von Jungs, der captain von Frauen. Auch das hatten wir bisher so nicht.

Mindelo, Ausstellung

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