Letzte Tage in Grenada

INVIA ist fertig vorbereitet. Ein letztes Mal waren wir heute Morgen in der Grenada Marine und fanden alles gut in Ordnung vor. Wir hoffen auf das Gleiche, wenn wir nach Monaten Lagerzeit zurück kommen. Zunächst einmal müssen aber unsere Flüge in die Schweiz funktionieren. Dafür läuft gerade das Tablet heiß. Und ein PCR-Test steht auch wieder an.

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Überraschend schockierender Covid Test

Am Sonntag kommt eine überraschende Email von der MAYAG. Die Marine and Yachting Association of Grenada ist der Verband der Marine- & Yachtunternehmen, die für uns Segler das ganze Einreise-Prozedere mit der Regierung von Grenada vereinbart hat und die Abwicklung organisiert.

Wir müssen nun doch keine 14 Tage in Quarantäne, sondern können bereits am Montag – also heute – zum Covid-19 Test. Meine Argumentation, dass für Segler aus sogenannten „green states“ kommend diesselben Regeln angewandt werden sollte wir für Flugreisende, hatte offenbar Erfolg.

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Kaum 3 Tage in Grenada – schon gibt es Sturmwarnung!

PWE Modell von Predict Wind

Das, was da laut Predict Wind in wenigen Stunden auf uns zurollt, sieht ungemütlich aus: Wind in Orkanstärke!Aber der Reihe nach:Wir klarieren am Donnerstag den 31.10.2019 in Chaguaramas, Trinidad, aus. Dauert so rund 2h. Insgesamt, will heißen Immigration und Zoll zusammen gerechnet. Bis alle Formulare ausgefüllt sind und wir an der Reihe sind. Gekostet hat es – Nichts. An sich wären wieder 50 TT fällig, die Dame beim Zoll weist mich auch darauf hin. Meint dann aber, das fordert sie nicht ein, sei alles gut so, wir sind ja nette Leute. Obwohl ich in verschwitzten Seglerklamotten und Sandalen vor ihr stehe. Voran gegangen war ein nettes kurzes Gespräch mit der capitania und unsere Entschuldigung, weil wir fälschlicherweise erst zum Zoll sind (die korrekte Reihenfolge ist: 1. Immigration, dann 2. Zoll). „Kaum 3 Tage in Grenada – schon gibt es Sturmwarnung!“ weiterlesen

Frauentausch

Grenada gefiel uns anfangs nicht so recht. Schwülheißes Wetter, kein klares Wasser, windverblasene Ankerbucht Prickly Bay mit Atmosphäre wie in einer Reihenhaussiedlung mit wöchentlichem Veranstaltungsprogramm, viel entwickelter als die Inseln zuvor. Wir vermissten das karibische Flair, dass wir zuletzt auf Carriacou so genossen hatten.

Inzwischen haben wir das öffentliche Minibussystem weidlich genutzt und oft staunend aus dem Fenster der Busse geschaut ob der landschaftlichen Schönheiten. Übergrün, wasserreich, fruchtbar. Wandern ist zwar mangels Kartenmaterials nicht einfach zu planen und die Wege können sehr anspruchsvoll sein. Wir sind dennoch sehr begeistert vom Wandern durch die Regenwaldgebiete.

Erschöpft von einer Wanderung fand der Skipper Trost und Zuspruch – Frauentausch auf Grenada?

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Einklarieren & Ausklarieren in der Karibik

ACHTUNG:
Alle Einträge beziehen sich auf die Situation VOR den teils drastischen Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Derzeit (Stand Ende März 2020) ist fast nirgendwo mehr das Einklarieren erlaubt – wobei fast stündlich neue Regelungen in Kraft treten. Bitte bei Bedarf aktuellere Infoseiten wie TransOcean oder die jeweiligen Cruiserforen auf Facebook usw. kontaktieren!

Dieses Thema verdient mal einen eigenen BLOG. Ist nämlich sehr unterschiedlich, wie ich das erlebt habe.

Barbados, Martinique, Guadeloupe, Dominica, St Lucia, 
St Vincent & t G, Grenada, Trinida & Tobago
Update 9.12.2019:
Antigua, Montserrat, Nevis
Update 30.12.2019:
St Kitts, St Barth, Sint Marteen
Update 4.2.2020:
Barbuda, St. Eustatius
Update 14.3.2020:
Anguilla, British Virgin Islands, US Virgin Islands

 

 

Erleben tut sowas auch nur der Skipper. Denn solange nicht einklariert ist, bleibt die Q-Flagge gehisst und niemand anderer außer dem Skipper darf an Land. Interessiert in Frankreich, also in Martinique und Guadeloupe, keinen Menschen. Abgesehen davon klariert man sich dort ohnehin eigenhändig am Computer selbst ein. In Dominica hat es auch nicht so recht interessiert. Obwohl es in Rousseau einen eigenen Zoll-Anlegesteg fürs Dinghy gibt. Mit hohen Zäunen und Mauern hermetisch vom restlichen Fährterminal abgeriegelt, damit man den Q-Bereich klar vom Rest der Welt trennt. Ist aber dennoch kein Problem, hin- und her zu wechseln. Denn das dicke Vorhängeschloss vor dem 4m hohen und stacheldrahtbewehrtem Tor ist Makulatur. Bereitwillig zeigt einem jeder Mitarbeiter am Fährterminal, wie man das Vorhängeschloss aushebelt damit man ungehindert hin- und herlaufen kann. St Lucia war ebenfalls easy. In Antigua drohen hingegen satte Strafen und Geldbussen, wenn Crew das Schiff verlässt ohne dass einklariert ist. Angeblich führte schon Schwimmen am Ankerplatz unter Q-Flaggenstatus zu 5.000 USD Busse. Der Beitrag zu Antigua ist mit Abstand am längsten – denn die Erlebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein. St. Vincent & the Grenadines war wie Grenada recht einfach. Sehr lustig ist die overtime-Regelung in Trinidad & Tobago. Montserrat ging sehr zügig, Nevis war viel unkomplizierter als befürchtet. In Barbuda läuft es sehr persönlich, auf St. Eustatius wiehert der Amtschimmel. In den BVIs lief es meist gut, bis ich einen echten Giftzwerg erwischte.

Aber der Reihe nach. Oder der Insel nach. Ich ergänze diese Seite Schritt für Schritt um die Inseln, die wir selbst besucht haben. Daher ist die Reihenfolge nicht alphabetisch und nicht immer geographisch sauber geordnet, bitte um Nachsicht.

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