Nichts als Arbeit….

Nach unserem „freundlichem“ Willkommen beim Einklarieren in Road Town auf der Hauptinsel der BVI, Tortola, gehen wir einen kurzen Schlag rüber auf die Südseite von Peter Islands. In die White Bay.

Das ist das Schöne an den BVI: Viele Inseln, viele Buchten, kurze Distanzen. Wir feiern Wiedersehen mit Martina & Daniel von der VAIREA. In der White Bay warten wir darauf, von B+G Marine Services in der Nanny Cay Marina Bescheid zu bekommen.

Wann hat man Zeit, unseren Windsensor und die zugehörige Verkabelung zu montieren?

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Unterwasser-Arbeiten

Die Zink­-Anoden an den beiden Propellern sind inzwischen zu geschätzt 50% aufgebraucht.

Es sind Opfer-Anoden: Wie der Name sagt dazu bestimmt, sich im Salzwasser der Elektrokorrosion zu opfern damit andere, „edlere“ Metalle wie der Propeller verschont bleiben. So etwa 4 Monate halten die kleinen Anoden bei uns durch, dann wird’s Zeit für einen Wechsel. Nur mit dem Schnorchel wird das schwierig, dazu geht mir dann doch die Luft unter Wasser zu schnell aus. Ich mache das mit dem Freediver:

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Notizen aus der Praxis: Unsere Waschmaschine

Kurz vor unserem Flug in die kalte Schweiz machte die Laugenpumpe unserer Waschmaschine schlapp. So eine Waschmaschine an Bord ist ein Luxus, an den wir uns aber schnell gewöhnt hatten. Und den wir daher nicht mehr missen wollen.

Also Ersatz bestellt. Ich staune nicht schlecht: Die Waschmaschine ist gar kein Schweizer Produkt. Die Firma SOBA aus dem schweizerischen Zug, laut Typenschild und Unterlagen Hersteller, ist nur ein Import-Export Händler. Ich erfahre dort umgehend: Hergestellt wird das Gerät in Tschechien.

Doch der tschechische Hersteller hilft uns schnell weiter. Weil wir das Ersatzteil eilig brauchen, verrät er mir: Die Schweizer Firma FUST vertreibt unter einem anderem Namen ebenfalls genau diese Waschmaschine. Er nennt uns die FUST-Teilenummer – und so bestelle ich doch noch in der Schweiz das passende Ersatzteil.

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Weihnachten & Boat Owner´s Delight (Technik & Ersatzteile)

Am Mittwoch den 18.12.2019 fahren wir in die Simpson Bucht von Sint Marteen ein – eine riesige Lagune. INVIA wird dort in der Blue Perl Marina vertäut.

Freitag den 20.12.2019 besteigen wir den Flieger nach Amsterdam, von dort aus weiter nach Zürich. Denn Weihnachten feiern wir in den Schweizer Bergen mit unseren „Kleinen“.

Man stelle sich vor: Ich hatte angeboten, einen Flug zu uns in die Karibik zu sponsorn – aber Schnee & Kälte wollte keiner verlassen.
Also drehen wirs um. Und Sylvester feiern wir dann zu 6 mit den jeweiligen Partnern der Kinder – auch schön!

Über die Feiertage nach Graubünden: Blick aus unserem Fenster

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INVIA hängt am seidenen Faden

Von Tobago geht’s bei gutem Wind direkt nach Chaguaramas, Trinidad. Wir legen am Donnerstag den 16.5. am Pier bei PEAKE an. Erstmal zu Zoll& Immigration, die Papiere erledigen.

Kostet nix, denn natürlich sind wir in Tobago nicht vor 08:00 Anker Auf gegangen (das würde eine satte Overtime – Gebühr kosten). Dass die Mathematik nicht so ganz stimmt – INVIA müsste dann mit rund 16kn geflogen sein – interessiert niemand. Die Regeln in Trinidad & Tobago sind schon seltsam:

Es ist NICHT entscheidend, WANN man im Büro vorstellig wird. Entscheidend ist vielmehr der Zeitpunkt, zu dem man den Anker wirft bzw. wieder Anker auf geht. Passiert dies außerhalb der Arbeitszeiten, wird eine Zusatzgebühr fällig die rund das 10-fache der normalen 50 TT beträgt. „INVIA hängt am seidenen Faden“ weiterlesen

Sommer, Kinder, technische Probleme

Schreibfaul sind wir. Die zunehmenden Temperaturen und Feuchtigkeit machen uns träge. Deswegen überlegen wir, den für Mitte Juni in Trinidad geplanten Haul Out etwas vorzuziehen. Und nächste Saison den Sommer über dann doch Richtung Norden, also in die USA, zu gehen. Um einerseits der sommerlichen Schwüle und Hitze hier zu entfliehen und andererseits keinen zweiten HaulOut machen zu müssen. Die Alternative „Südsee“ (wo dann das Winterhalbjahr beginnt) steht noch nicht zur Diskussion.

Viel haben wir erlebt seit dem letzten BLOG. Wir haben mit Belmond Estate eine weitere Schokoladenfabrik besucht. Mit Uli und Martina von der Sy Baradal waren wir unterwegs, mit Michael & Anette von der Sy Limelight haben wir u.a. einen netten Osterspaziergang gemacht.

Das Highlight war natürlich der Besuch unserer beiden Kinder, die über die Osterferien hierher kamen.

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Wir reparieren uns um die schönsten Ankerplätze der Welt

So lautet ein Spruch unter Langfahrern. Ich weiß nicht mehr, von wem er ursprünglich stammt. Also ganz so schlimm empfinde ich es nicht. Aber es ist auch nicht so, dass hier alles nur Müßiggang und einfach easy ist!

Als captain muss man Multitalent sein. Nicht nur heisst es, die capitania bei Laune zu halten (der Frau-Betrieb an Bord benötigt regelmäßige Wartungs- und Service-Intervalle). Doch auch die ganze Technik will in Schuss gehalten werden. Wobei ich zugeben muss, die Technik ist meist einfacher zu  warten – denn die ist für einen Ingenieur  leichter zu verstehen. Aber einem Inschenör ist sowieso nichts zu schwör. „Wir reparieren uns um die schönsten Ankerplätze der Welt“ weiterlesen