Mindelo, Sao Vicente

Mit Updates Stand 14.12.2018

Invia ist Mittwochs (12.12.2018) an dem Ort angekommen, an dem sie bis zum Start des letzten Teils der Atlantiküberquerung Ende Dezember liegen soll: Marina Mindelo auf der kapverdischen Insel Sao Vicente.

Erster Eindruck von der Marina: Ein riesiger Naturhafen, kein Schwell, aber der momentan kräftige Passat bläst rein und lässt die Schiffe tanzen. Invia ruckt immer wieder kräftig in die Mooringleinen am Bug ein, die von zwei Marinabojen hergeführt sind. In der Marinabar konnte man nicht mal ungefährdet die Sonnenbrille auf den Tisch legen, so fegte der Wind über die Tische. Sanitäre Anlagen sauber. Prima Unterstützung durch die Marineros beim Anlegen, allerdings kein Funkkontakt beim Annähern möglich.

Erster Eindruck vom Ort, der direkt vor der Marina liegt: Es gibt einige schöne Gebäude, es gibt eine Reihe von Läden, aber alles wirkt deutlich schmuddeliger, als wir es auf Sal und San Nicolau erlebt hatten. Zudem werden wir etliche Male angebettelt, ich vorzugsweise von Männern und von Jungs, der captain von Frauen. Auch das hatten wir bisher so nicht.

Mindelo, Ausstellung

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Santa Luzia

Am Ankerplatz in Tarafal treffen und besuchen wir alte Bekannte auf ihrer Yacht, bevor wir mit dem Dinghy an Land fahren:

Florence & Frédéric (https://www.facebook.com/profile.php?id=100010753626661) auf ihrem Aluminium-Katamaran  und Stacia & Thierry, die kurz nach uns Carrical aufgebrochen sind.

Mit der Hilfe von ein paar Jugendlichen ziehen wir das schwere Dinghy an den Sandstrand und beauftragen einen davon, drauf aufzupassen. An sich nicht nötig, denn wir sind bereits Stadtbekannt. Von unserem Stopp bei der Inselrundfahrt, bei der auch Thierry & Stacia mit waren. Ab ins Cafe mit guten WLAN, und die Bildergalerie hochladen. Mach ich alles gar nicht so sehr für den BLOG. Denn mir ist klar: Die vielen Bilder überfordern & langweilen eher. Aber für uns selbst sind sie wichtig. Auf diese Weise sind die Bilder alle online gesichert – und ich zwinge mich dazu, sie auch zu ordnen und zu beschriften.

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Unsere Zeit hier auf den Kapverden: Einfach unbeschreiblich! / Bildergalerie

Die capitania hat im Beitrag zuvor einen prima Reisebericht über die letzten Tage geschrieben. Ich wollte da gar nicht drin rum fuhrwerken (ausser ein paar Bilder und Videos einzubauen). Stattdessen mache ich einen eigenen BLOG-Eintrag. Um auszudrücken, wie es uns hier geht. Obwohl das eben gar nicht geht. Es ist einfach unbeschreiblich! „Unsere Zeit hier auf den Kapverden: Einfach unbeschreiblich! / Bildergalerie“ weiterlesen

Aluguer auf Sao Nicolau

An unserem letzten Tag vor Sal wird die Invia richtig voll. Im Ankerfeld von Santa Maria treffen wir eine britische Familie mit zwei kleineren Kindern wieder, die neben uns in San Sebastian de Gomera gelegen hatte. Die Wiedersehensfreude ist beiderseits groß und wir vereinbaren einen abendlichen Besuch an Bord der Invia. Dass die Familie zusammen mit einer anderen unterwegs ist, wissen wir schon aus Gomera und erfahren nun, es sind zwei Schwestern mit Familie unterwegs, jede hat zwei Kinder. Und eine Familie hat unterwegs einen jungen Mann aus Konstanz mitgenommen, der ach so gern in die Karibik möchte. Klar, wenn man als Eltern tagsüber für den Unterricht und die Unterhaltung der Kinder sorgen muss, ist man um jeden Nachtwächter an Bord dankbar. Jedenfalls erreichen uns am letzten Abend auf Sal zwei Dinghys mit insgesamt 9 Personen. Und alle fanden Platz. Schön wars!

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Hello und Goodbye Palmeira, Sal

Von unserer Ankunft am Sonntagnachmittag in Palmeira, Insel Sal, sind bis heute 4 Tage vergangen. Die Gefühle bei der Ankunft: Diesiges Wetter, trübes Wasser, am Ufer Kräne zum Ausladen der Frachtschiffe und die Kessel der Entsalzungsanlagen, kaum Grün. Dazwischen ein paar Häuser. Hm, Wohlgefühl kam zunächst bei keinem von uns auf:

Einfahrt in den Hafen Palmeira

Und jetzt, bei der Abfahrt aus Palmeira: Wehmut.

Ja, wir hatten dort eine richtig gute Zeit! „Hello und Goodbye Palmeira, Sal“ weiterlesen

Video- & Bildergalerie

Soweit nicht schon nachträglich bei den einzelnen BLOG Eintragen hinzugefügt, hier eine sich sukzessive sich erweiternde Sammlung von Videos und Bildern. Sukzessive deshalb, weil wir nicht immer über schnelles Internet / WLAN verfügen um große Datenmengen hoch zu laden. Und/oder nicht immer über die Muße. Und/oder etliche Bilder sich noch auf den iphones von Tobias & Bernhard befinden. „Video- & Bildergalerie“ weiterlesen

Gut angekommen!

Am Tag 5 der Überfahrt biegen wir in die Bucht Palmeira auf Sal und finden ein recht dicht belegtes Ankerfeld vor. Wir fahren kurz mitten rein und drehen wieder um, um uns ans Ende des Ankerfeldes zu legen. Der Anker hält auf Sand gut.

Ein Einheimischer schwimmt die sehr weite Strecke zu uns raus und kommt recht erschöpft an. Wir helfen ihm an Bord zu kommen, wo er sich erst mal kurz erholt. Leider spricht er kein Wort Englisch, nur ein paar Brocken Französisch und eben Portugiesisch – was keiner von uns recht versteht. Aber so viel wird uns klar: Er warnt uns vor diesen Ankerplatz. Er wäre gefährlich.

Einheimische warnen mich vor dem Ankerplatz

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Die 4. Nacht …

… wird für diesen 1. Teil der Atlantiküberquerung auch die letzte sein — denn inzwischen haben wir nur noch etwas mehr als 40 sm (rund 75km) bis zur Nordspitze von Sal/Kapverden.

Update vom 5.12.2018 (Bilder eingefügt)

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Die 3. Nacht

haben wir auch gut hinter uns gebracht. Nicht ganz so ruhig wie zuvor. Bereits gegen Abend nahm die durchschnittliche Wellenhöhe auf geschätzte 4 – 5m zu, mit einzelnen höheren dazwischen. „Die 3. Nacht“ weiterlesen