Einklariert und frei

Ganz so leicht wie gedacht war´s dann doch nicht. Das Einklarieren. Der super-nette Chef-Lotse von gestern gehört zur Einklarierungs-„Kommission“ und entpuppt sich plötzlich als widerborstig. Er will uns in die Quarantäne schicken. Was zwar nicht so schlimm ist wenn man auf dem eigenen Schiff an einem schönen Ankerplatz liegt. Nur hatten wir das überhaupt nicht einkalkuliert: 14 Tage Quarantäne (und einen anschließenden Covid – 19 Test) müssen wir ja schon machen, sobald wir in Grenada sind. Auf noch mehr waren wir nicht scharf.

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Einklarieren & Ausklarieren in der Karibik

ACHTUNG:
Alle Einträge beziehen sich auf die Situation VOR den teils drastischen Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Derzeit (Stand Ende März 2020) ist fast nirgendwo mehr das Einklarieren erlaubt – wobei fast stündlich neue Regelungen in Kraft treten. Bitte bei Bedarf aktuellere Infoseiten wie TransOcean oder die jeweiligen Cruiserforen auf Facebook usw. kontaktieren!

Dieses Thema verdient mal einen eigenen BLOG. Ist nämlich sehr unterschiedlich, wie ich das erlebt habe.

Barbados, Martinique, Guadeloupe, Dominica, St Lucia, 
St Vincent & t G, Grenada, Trinida & Tobago
Update 9.12.2019:
Antigua, Montserrat, Nevis
Update 30.12.2019:
St Kitts, St Barth, Sint Marteen
Update 4.2.2020:
Barbuda, St. Eustatius
Update 14.3.2020:
Anguilla, British Virgin Islands, US Virgin Islands

 

 

Erleben tut sowas auch nur der Skipper. Denn solange nicht einklariert ist, bleibt die Q-Flagge gehisst und niemand anderer außer dem Skipper darf an Land. Interessiert in Frankreich, also in Martinique und Guadeloupe, keinen Menschen. Abgesehen davon klariert man sich dort ohnehin eigenhändig am Computer selbst ein. In Dominica hat es auch nicht so recht interessiert. Obwohl es in Rousseau einen eigenen Zoll-Anlegesteg fürs Dinghy gibt. Mit hohen Zäunen und Mauern hermetisch vom restlichen Fährterminal abgeriegelt, damit man den Q-Bereich klar vom Rest der Welt trennt. Ist aber dennoch kein Problem, hin- und her zu wechseln. Denn das dicke Vorhängeschloss vor dem 4m hohen und stacheldrahtbewehrtem Tor ist Makulatur. Bereitwillig zeigt einem jeder Mitarbeiter am Fährterminal, wie man das Vorhängeschloss aushebelt damit man ungehindert hin- und herlaufen kann. St Lucia war ebenfalls easy. In Antigua drohen hingegen satte Strafen und Geldbussen, wenn Crew das Schiff verlässt ohne dass einklariert ist. Angeblich führte schon Schwimmen am Ankerplatz unter Q-Flaggenstatus zu 5.000 USD Busse. Der Beitrag zu Antigua ist mit Abstand am längsten – denn die Erlebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein. St. Vincent & the Grenadines war wie Grenada recht einfach. Sehr lustig ist die overtime-Regelung in Trinidad & Tobago. Montserrat ging sehr zügig, Nevis war viel unkomplizierter als befürchtet. In Barbuda läuft es sehr persönlich, auf St. Eustatius wiehert der Amtschimmel. In den BVIs lief es meist gut, bis ich einen echten Giftzwerg erwischte.

Aber der Reihe nach. Oder der Insel nach. Ich ergänze diese Seite Schritt für Schritt um die Inseln, die wir selbst besucht haben. Daher ist die Reihenfolge nicht alphabetisch und nicht immer geographisch sauber geordnet, bitte um Nachsicht.

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Ein- und Ausklarieren in Barbados

Es wurde mehr Text als geplant. Daher ein eigener Beitrag. Die capitania hat mittlerweile den vorherigen BLOG  – Beitrag „Barbados“ – bisher eine reine Bildersammlung – mit einem schönen Reisebericht ergänzt.

Solange der captain/Skipper Schiff & Crew nicht einklariert hat und die Q-Flagge noch gesetzt ist, darf die Crew nicht von Bord. Also mache ich mich eilig auf, das Procedere zu erledigen. Oliver möchte mit an Land. Nicht ganz vorschriftsmäßig, aber er bleibt als Bewacher beim Dinghy. Das geht schon. „Ein- und Ausklarieren in Barbados“ weiterlesen

Hello und Goodbye Palmeira, Sal

Von unserer Ankunft am Sonntagnachmittag in Palmeira, Insel Sal, sind bis heute 4 Tage vergangen. Die Gefühle bei der Ankunft: Diesiges Wetter, trübes Wasser, am Ufer Kräne zum Ausladen der Frachtschiffe und die Kessel der Entsalzungsanlagen, kaum Grün. Dazwischen ein paar Häuser. Hm, Wohlgefühl kam zunächst bei keinem von uns auf:

Einfahrt in den Hafen Palmeira

Und jetzt, bei der Abfahrt aus Palmeira: Wehmut.

Ja, wir hatten dort eine richtig gute Zeit! „Hello und Goodbye Palmeira, Sal“ weiterlesen