liegt hinter uns. Seit gestern (Donnerstag 29.11.2018) segeln wir im Butterfly. Das heisst die Selbstwendefock auf der einen Seite, etwas ausgebaumt an der Mittelklampe gesichert.
Entspanntes Segeln
Die 1. Nacht
liegt hinter uns. Alles im grünen Bereich. Ca. 2h nach der Abfahrt aus Puerto Rico, also gegen 12:00 mittags, kommen wir langsam in den Passatwind und können den Motor ausschalten. Zunächst gehen wir mit recht schwachem Wind von 3 – 4 Bft unter Code D. Nachts nimmt der Wind auf etwa 4-5 Bft zu, wir bergen das Code D und machen die Nacht hindurch unter Normalbesegelung.
Wacheinteilung:
- 22:00 – 01:00 Tobias
- 01:00 – 04:00 Bernhard
- 04:00 – 07:00 capitania
Tagsüber haben wir keinen Wachplan sondern machen das in gegenseitiger Absprache. Ich liege die 1. Nacht noch permanent als Standby oben im Saloon. Die Windbedingungen bleiben stabil, INVIA läuft problemfrei; Tobias und Bernhard haben sich gut mit der INVIA vertraut gemacht. Wenns weiter so läuft werde ich ab der 2. Nacht wohl darauf verzichten können und mich direkt in die Koje legen. Und mich auch in den normalen Wachplan mit einklinken können.

Atlantiküberquerung Teil 1: Aufbruch zu den Kapverden
Um 10:06 lösen wir die Leinen im Hafen von Puerto Rico (Gran Canaria). Ziel: Sal, Kapverden. Neu mit an Bord sind Tobias und Bernhard, die uns auf dem Törn begleiten.
Vorbereitung Kapverden, ARC Start
Wir liegen weiter mitten am Touristensteg von Puerto Rico (Gran Canaria). Nach den vergangenen ruhigen Wochen genießen wir das bunte Treiben um uns. Sonst gar nicht unser Ding, aber die Crews unserer Nachbarn zur linken und rechten – alles Ausflugsboote – sind einfach unheimlich nett. Die haben sichtlich richtig Freude dran, es mal mit Seglern zu tun zu haben. Beim einen oder anderen schwingt auch etwas Wehmut mit: Wäre wohl gerne bei uns dabei, anstatt tagtäglich Touristen herumzufahren und zu versuchen, Wale & Delfine zu finden.

Ich hasse PayPal!
Mit PayPal hatte ich früher und habe ich immer wieder nur Ärger. Die kommen einfach nicht klar mit Menschen, die nicht ihr ganzes Leben im eigenen Heim verbringen, sondern etwas reisen und/oder – welch ein Graus – sogar mehr als 1x umziehen. Menschen, die ihren Wohnsitz wechseln, dabei sogar in ein anderes Land ziehen – das geht bei PayPal gar nicht. Mehrere Male schon hat Paypal mir den Account gesperrt. Ging schon los als wir von Deutschland in die Schweiz gezogen sind, ich aber gerne mein €uro Konto bei der Sparkasse als Hauptkonto belassen wollte. Für die Sparkasse war der Umzug in die Schweiz kein Problem – wohl aber für PayPal. Das mochten die gar nicht und haben mich komplett gesperrt.
Habe mir dann unter neuer Email Adresse und auf einem anderen Bankkonto einen neuen Account geholt. Aber sobald ich mich von irgendwoher aus dem Ausland einloggte, um etwas zu bezahlen, passierte das Gleiche. Jetzt schon das 4 Mal: Weil ich, derzeit eben auf den Kanaren, bei einem deutschen Händler etwas mit PayPal zahlen wollte (eher musste, denn der Händler akzeptierte keine Kreditkarten) ist mein PayPal Account mal wieder wegen „Betrugsverdacht“ blockiert.
Freediver im Einsatz
Unser Unterwasserschiff sieht noch gut aus. Hatten wir ja auch erst im Sommer in La Grande Motte das Antifouling erneuern lassen.
Überhaupt habe ich den Eindruck, dass es unter Wasser im Atlantik nicht so schnell wuchert wie im Mittelmeer. Unsere Logge zum Beispiel, die war nach 1 Woche Mittelmeer-Marina zugewachsen und musste gereinigt werden. Hier lagen wir jetzt 2x hintereinander für je 2 Wochen im Hafen – und noch immer dreht sich das Rädchen einwandfrei. „Freediver im Einsatz“ weiterlesen
Aufbruch nach Teneriffa
2 Tage hatten wir Regen in La Gomera. Ich teste in dieser Zeit u.a. die unterschiedlichen Barraquito-Rezepte der diversen Cafes. Barraquito – dieses Getränk gibt’s nur auf den Kanaren. Und es hat eine sehr nette Entstehungsgeschichte rund um einen älteren Herrn namens Barraquito und seine Cafebesuche auf Teneriffa. Barraquito, das ist Espresso, Kondensmilch, geschäumte Milch, Likör & Orangen/Zitronenschale, etwas Zimt. Alles schön sauber geschichtet serviert – um dann vor dem Trinken umgerührt zu werden. Lecker! „Aufbruch nach Teneriffa“ weiterlesen
Captains Thron im Sternenland
Nebelwald – ja warum heisst der wohl so?
Ich wollte nochmals gerne eine richtige Wanderung durch den Nebelwald machen. Die capitania war weniger begeistert, weil der Nebelwald sich nunmal in den oberen Höhenlagen befindet – dort, wo passatwindbedingt eben meist der Nebel bzw. die Wolken hängen.
Heute morgen sahs gut aus: Wenig Wolken am Himmel. Also wieder mal die Wandersachen angezogen und gepackt. Apropos Packen: „Nebelwald – ja warum heisst der wohl so?“ weiterlesen



