Seekrank nach Teneriffa

Wir haben unsere Überfahrt doch noch auf den Montag verschoben. Irgendwie schien das besser zu passen, und die Windvorhersage hatte sich für den Montag auch wieder deutlich beruhigt.

Bei 15-20kn Wind gehen wir im 1. Reff und auf Halbwindkurs mit 11-12kn Fahrt auf die nächste Insel: Teneriffa

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Berg- und Talfahrt

Gran Canaria ist sehr abwechslungsreich. Das gilt sowohl für diese wirklich schöne Insel als auch für unseren Aufenthalt hier.

GranCanaria, Inselinneres
GranCanaria, Teror
GranCanaria, Platz in Las Palmas
GranCanaria Las Palmas Vegueta, Kathedrale Santa Ana

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Was macht Sturm Leslie? Unsere Ausweichtaktik

Die Windvorhersage, vom Sturm Leslie stark beeinflusst

Die Windvorhersage, vom Sturm Leslie stark beeinflusst.

Obiges Video stammt von unserer Überfahrt von Morro Jable/Fuerteventura nach Las Palmas/Gran Canaria.

Wir liegen in der Marina Las Palmas auf Gran Canaria. Wegen der anstehenden ARC (der Atlantic Rally for Cruisers), einer Mega-Veranstaltung bei der über 200 Schiffe und mehr als 1200 Segler gemeinsam zur Fahrt über den Atlantik aufbrechen, wird unser Aufenthalt immer nur max. 3 tageweise verlängert. Die ARC startet an 2 Terminen im November und hat de facto die gesamte Marina für sich reserviert. Schiffe, die an der ARC teilnehmen, haben Vorrang. Je mehr davon eintreffen umso weniger Platz gibt es für andere. „Was macht Sturm Leslie? Unsere Ausweichtaktik“ weiterlesen

Gran Canaria, ganz speziell

Und hier ganz speziell für jemanden, der uns sonst Faulheit vorwirft: Wir sind mühsam Amwind nach Gran Canaria gesegelt, das letze Drittel im 2.Reff. Als wir schon meinten, die Abdeckung der Insel bringe uns in ruhiges Fahrwasser, ging es noch mal so richtig los. Aber alles gut geschafft und heil am Welcomesteg der ARC-Marina von Las Palmas angelandet.

Anfahrt auf Las Palmas, Bucht vor der Marina
Etliche Ölbohrschiffe liegen vor der Marina

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Ankern Pozo Negro, Fuerteventura

Da wir Lanzarote von einem Urlaub etwa 2 Jahre zuvor gut kennen, verbringen wir dort nur 2 Tage vor Anker bei Punta Papagayo. Eigentlich wollten wir westlich der Einfahrt zur Marina Rubikon ankern, doch war das Ankerfeld dort an beiden Tagen dicht belegt.

Auf Fuerteventura steuern wir die Bucht von Pozo Negro an. Ein kleiner Fischerort, ein paar Häuser, wenige Touristen, ein Cafe, ein Restaurant, ein Sandstrand, ein großer Platz, auf dem bei unserem Besuch 2 Jahre zuvor offenbar Roma oder Sinti lagerten und jetzt wenige Wohnmobile stehen.

Idyllisch ist es hier.

Pedro Gozo
Cafe
Tretboote, Sonnenanbeter und Fischer vereint

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Bildersammlung La Gracioasa

Nach der Überfahrt auf die Kanaren freuen wir uns auf Bewegung an Land. Etliche Fahhradverleiher auf La Graciosa bieten Sandpistentaugliche Räder – denn etwas anderes als unbefestigte Pisten gibt es auf der Insel nicht. Das Fahren ist anstrengend, vor allem, weil die Pisten auch von den Geländefahrzeugen genutzt werden, die Ausflügler auf der Insel rumkarren. Wir wie auch die anderen Fahrer suchen möglichst die Buckel zu umfahren und den Staubfahnen zu entgehen, die von den herbeidüsenden Jeeps aufgewirbelt werden.

Langer Sandstrand
La Graciosa hat Fels- und Sandküsten
Radtour auf La Graciosa

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Ankern zwischen La Graciosa & Lanzarote

Am Mittwoch den 3.10. vormittags fällt der Anker vor La Graciosa. Erschöpft sind wir. Und stolz, diese Überfahrt alleine gemeistert zu haben. Es war alles andere als schwierig, die Bedingungen waren optimal. Vielleicht etwas mehr Wind, dann wären wir schneller gewesen, aber wir sind ja nicht auf einer Regatta. Nur der Kampf mit der Müdigkeit: Der zehrt.

Gutes Essen ist wichtig auf einer Überfahrt, selbst wenn man müde ist. Sonst sinken Stimmung & Leistungsfähigkeit schnell. Dank an die capitania, die wirklich ausgezeichnet kocht!

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Die vierten 24h

… sind nun vorbei und unser Ziel, die Nordspitze von Lanzarote, liegt 30sm gerade Voraus. Der Wind hatte anders gedreht als vorhergesagt sodass wir nicht direkt gehen konnten, sondern 2x eine Halse fahren mussten. Wodurch sich unsere Strecke verlängert hatte und wir nun doch nicht im Morgengrauen den Anker werfen können.

Sonnenaufgang hinter Wolken nach unserer 4ten Nacht auf See. Trotzdem herrlich, es wird wieder warm!

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Die dritten 24h

sind gut rum, etwas mehr sogar. Denn ich habe die letzten3 Stunden geschlafen, richtig tief. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da nützen die kurzen Naps nicht mehr. Man muss mal ein paar Stunden am Stück schlafen, kann nicht mehr ständig in Alarmbereitschaft stehe. Wozu auch kein Grund besteht, denn die capitania geht ihre Wache gewissenhaft.

Vor 74h haben wir Puerto Sotogrande verlassen, 538sm zeigt die Logge. Der Bordcomputer weiß von einer max. Geschwindigkeit von 14,6 kn und einem Durchschnitt von 7,3kn zu berichten.

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Die zweiten 24h

Gefahrene Distanz seit Ablegen Sotogrande: 360 sm / Distanz der letztem 24h: 200sm

Müde sind wir. Beide. Etwas. Es dauert noch bis wir in den Rhythmus kommen. Meistens sind wir beide gleichzeitig müde oder wach. Aber es fängt an, sich einzuspielen. Die Nachtfahrt war etwas ruppig weil die Wellen größer wurden und seitlich einfielen. Jetzt am morgen kommen sie wieder schön von schräg-hinten. Wir hatten und haben weiterhin das Code D gesetzt, TWS schwankt zwischen 2 und 4 Bft, über kürzere Abschnitte gelegentlich auch mal 5. „Die zweiten 24h“ weiterlesen