Die ersten 24h

Gefahrene Distanz seit Ablegen Sotogrande: 167 sm
(Für die Segler: Wegen der „krummen“ Zeiten verwende ich hier noch nicht den Begriff Etmal).

Der Skippy im Wach-Schlaf

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Durch die Strasse von Gibraltar

Alle Zeiten UTC

  • 06:20: Ablegen Puerto Sotogrande
    Wir haben etwa 12 nm bis zur Spitze von Gibraltar.
    Dorthin brauchen wir unter Motor etwa 2 Stunden, unter Segel je nach Wind. 1 – 2 Stunden, jeweils ohne Strom gerechnet. HW (Hochwasser) in Gibraltar ist heute um 06:23 (UTC). Ca. 4 Stunden nach HW Gibraltar beginnt an der Nordseite (der spanischen Seite) in der Strasse von Gibraltar die Strömung zu kentern und westwärts zu setzen. Genau die Richtung, die wir brauchen.  Ca 6h nach HW Gibraltar erreicht an der spanischen Küste der westsetzende Gegenstrom mit bis zu 3kn die größte Kraft, bevor er dann weitere 3h später anfängt in die Gegenrichtung zu drehen.
  • 06:30: Vorsegel gesetzt, St B Motor AUS, Bb Motor bleibt AN
  • 08:00: Wind O 3-4, MgK: 230, KaK: 225, Strom setzt nach W mit 1kn, Europe Point passiert, weiter unter Bb Motor mit Vorsegel
  • 08:40: Kurzer Funkverkehr mit SY BARADAL. Wir haben das deutsche Paar kurz in Cartagena kennengelernt. Ihr Ziel ist ebenfalls Lanzarote.
  • 09:20: Motor AUS. Weiter nur unter Vorsegel. Wind ONO mit 5Bft. Strom gut 1kn West. SoG 6kn. Dafür dass wir nur die kleine Fock gesetzt haben sind wir gut unterwegs. Ich will kein Groß setzen, noch nicht, nicht in dieser Engstelle.
  • 10:10: Tarifa an StB querab. SoG (Speed over Ground, also Geschwindigkeit über Grund) 10,5kn Stw (Speed through Water, also Fahrt durchs Wasser) 5,8kn d.h. fast 5kn W setzender Strom. Weiterhin nur mit Vorsegel. Wind aus O, 6Bft
  • 14:10: Großsegel gehisst. Wir segeln im Butterfly. Wir brauchen definitiv ein zusätzliches Segel für „Platt vor dem Wind“. Auch wenn die Gesamtgeschwindigkeit dann sinkt. Erreichen die Reichweitengrenze der Mobilfunkmasten.
Der Felsen von Gibraltar, diesmal vom Meer aus. Rundherum ist der Himmel blau…..

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Vorbereitung auf den Atlantik!

Wir liegen weiter in Puerto Sotogrande, haben eine 5te Nacht bis morgen dran gehängt. Auch wenn uns die exorbitante Liegegebühr von 139,17 €uro plus Strom, Wasser & WiFi auf den Keks geht. Aber die umgebende Infrastruktur ist nett und ruhig. Bei weitem nicht so offen und von Schauvolk überlaufen wie Puerto Banus in Marbella – die einzige andere Marina der Gegend in der wir sicher einen Liegeplatz bekommen hätten. Ankern in der Bucht von Gibraltar oder La Linea wäre zwar noch eine Option. Aber dazu machen wir uns jetzt vor dem ersten größeren Schlag auch nicht mehr auf.

INVIA in Sotogrande am Breakwater (Wellenbrecher) Peer. Dahinter tost das Meer, noch immer kommt ab und an eine Salzwassergischt rüber. Tendenz deutlich abnehmend.

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Bildersammlung vor dem Abenteuer „Atlantik zu Zweit“

Unser Abenteuer Atlantik steht bevor. Anders als ursprünglich geplant, werden wir die Überfahrt auf die Kanaren nur zu zweit angehen. Aus einer Reihe von Gründen,  auf ich in einem späteren Beitrag noch eingehen werde. Bis wir losgehen, warten wir aber noch das Abflauen der durchzuziehenden Starkwindfront ab:

Was schon am Freitag angekündigt war trifft heute auch ein: Der Wind bläst stark.

Mit dem öffentlichen Bus fahren wir nach La Linea und erkunden Gibraltar, mit dem Mietwagen Sevilla, Cadiz und heute noch u.a. Marbella.

Hier ein paar Bilder (Anklicken um die Bilder zu vergrössern):

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Ein-/Auslaufen in/aus einer marokkanischen Marina

Nachgereicht, wollte diese für andere Segler wichtigen Hinweise nicht unerwähnt lassen

Ankern entlang der marokkanischen Küste über Nacht ist nicht erlaubt. U. a. um den Drogen-Schmuggel zu erschweren. Somit gibt es in Marokko nur die Möglichkeit, sich von Hafen zu Hafen zu bewegen. Die Pass- und Zollformalitäten müssen bei jedem Anlaufen erneut erledigt werden, sprich jedes Mal ist erneut ein-, zum Auslaufen ausklariert werden. Logischerweise sind dann auch nur Häfen geeignet, die offiziell dafür zugelassen sind.

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Heulende Winde

Der Felsen von Gibraltar
Es gibt dort zahlreiche Affen

 

Es heult und scheppert. Die Starkwindfront zog nachts heran. Bis morgen soll sie noch stärker werden. INVIA liegt sicher vertäut in der Marina Sotogrande.

Es ist nicht mehr weit bis Gibraltar. Man kann den berühmten Felsen bereits sehen. Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir gestern hin. Und fanden den Ort unattraktiv, seinen berühmten Felsen mit den vielen Affen hätten wir allerdings gerne länger besichtigt. Leider lag der Fels, wie so oft, in Wolken. Während drumherum die Sonne schien. Wir lesen, dass man oben ursprünglich eine Signal Station betrieb, sie aber wegen zu oft fehlender Sicht verlegt hatte. Mehr Fotos und Berichte folgen.

Delfine und Wale

Delfine spielen mit INVIA

Wir hatten gestern um sechzehn Uhr in Al Hoceima abgelegt. Bei Sonnenaufgang gegen 8 Uhr morgens sehen wir die spanische Küste schon sehr gut vor uns. Und im Morgendunst leuchtet der Felsen von Gibraltar. Dorthin gehen wir aber jetzt noch nicht. Wir werden uns noch bis in die erste Oktoberwoche Andalusien ansehen, zum Teil per Mietwagen.

Die Überfahrt verlief problemlos. Eine Vielzahl von Delfinen begleitete uns durch die Nacht. Und des öfteren hörten wir in der Nähe Wale prusten. Erstaunlich finden wir, dass so nahe an der Straße von Gibraltar mit erheblichem Schiffsverkehr so viele Delfine um uns auftauchen. Sie mögen es sehr, dicht an unseren Rümpfen kreuz und quer zu schwimmen. Sie spielen mit uns.

Wir werden hoffentlich einen Platz in der Marina erhalten. Dort müssen wir nach Vorabsprache demnächst nochmal anrufen.

Abgelegt unter Hundeaugen

Unsere Nachbarlieger legen nach Hundedurchsuchung ab

Wir haben in Al Hoceima ausklariert und sind über Nacht unterwegs zurück nach Spanien. Nachtfahrt mag ich zwar immer noch nicht. Angesichts der ordentlichen Strecke, die vor uns liegt, und um Fischern und Flüchtlingsbooten aus dem Weg zu gehen*, ist das aber die beste Lösung.

Vor dem Ablegen kommen Zoll und Polizei an Bord. Genauso wie am Morgen beim Ablegen der einzigen Segler, die mit uns in der Marina waren, kommt ein großer schwarzer Hund mit an Bord. „Abgelegt unter Hundeaugen“ weiterlesen

Spaziergang in Al Hoceima

Wir planen am Morgen den weiteren Törn. Wir werden die ab Dienstagabend heraufziehende Starkwindfront doch an der spanischen Küste abwettern. Einen definitiven Liegeplatz haben wir noch nicht sicher, wissen aber, wo wir sicher auf einen warten können.

Wir machen einen Stadtspaziergang. Auch am Sonntag haben die Marktstände geöffnet. Verkaufen tun nur die Männer. Einkaufen gehen viele Frauen, auch alleine. „Spaziergang in Al Hoceima“ weiterlesen

Eindrücke aus Melilla & Al Hoceima

Die capitania hat das BLOG Schreiben entdeckt!

Etwa 1 Jahr lang war ich der einzige der hier berichtete. Aber seit wir wirklich los sind, ist sie nicht mehr zu bremsen. Ich komme kaum mehr zum Schreiben – meistens war die capitania schneller. Ha – aber diesmal bin ich Erster!

An der Küste Marokkos, kurz nach Verlassen Melillas

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