Ankermethoden: Teil 2

Die französische Ankermethode

Hier in Frankreich sieht man sie naturgemäß am häufigsten. Praktiziert wird sie aber auch andernorts:

Man lege sich möglichst dicht an eine bereits ankernde Yacht – das kennen wir schon (siehe Ankermethoden Teil 1). Die Länge der zu steckenden Ankerkette bei dieser Methode ist klar definiert: Kettenlänge =  Wassertiefe +2m. Der absolute Wert der Wassertiefe scheint dabei keine Rolle zu spielen. Wobei ich zugeben muss: Die Feinheiten habe ich noch nicht ergründet.

Die französische Ankermethode. Am linken Rand: ein Crew-Mitglied der INVIA in wilder Diskussion

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Auf zum WM – Finale!

Wunderbares Segeln unter Code 0, allerdings müssen wir mehr gegenan aufkreuzen als gedacht. Zum Schluss kommt noch ein wenig Mistral auf, bei 5 Bft gehen wir hart am Wind ins 2te Reff; bei 6Bft ziehe ich vorsichtshalber das 3te Reff ein. Als wir unsere gut geschützte Ankerbucht erreichen, herrscht dort wie erhofft spiegelglatte See – und fast Windstille.

Um 17.30 fällt der Anker, aus dem Ort ertönt kurz darauf lauter Jubel: Frankreich muss ein Tor geschossen haben! (Es war die Entscheidung für den Elfmeter, wie ich später erfuhr denn wenige Minuten darauf erfolgte nochmaliger Jubel).

Public Viewing des WM Finals am Strand von Theole-sur-Mer

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Die Stimmung an Bord steigt bei herrlichem Segel Wetter!

Wir sind etwas später los. Daher habe ich umdisponiert: Neues Ziel ist Theoule-sur-Mer, am Ende (oder Anfang) der weiten Bucht von Cannes.

Die capitania im Frankreich-Blues

Wir hatten gestern überlegt, mit Uber oder Taxi nach Nizza zu fahren. Aber die capitania hat den Frankreich-Blues. Sie wird mit Frankreich und den Franzosen nicht warm. Sie will am liebsten sofort zurück nach Italien.

Die dicht bebaute französische Riviera ist so überhaupt nicht ihr Ding, aktuell findet sie alles recht furchtbar. Unser 3tes Crewmitglied, unser Sohn, sowie meine Wenigkeit können das nicht so recht nachvollziehen. Schließlich kann und sollte man die Dinge nehmen wie sie kommen.

Villefranche, das wir dann abends besuchen und lecker essen gehen, ist ein sehr nettes quirliges Städtchen. Kommt bei der capitania vielleicht doch noch ein Stimmungsumschwung?

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