Panama!

Von Malta kurz zurück nach Hause, dann gleich wieder (via Amsterdam) nach Panama City. Diesmal mit der capitana, denn es geht darum die Niederlassungsbewilligung zu erhalten. Warum und Wieso wir die brauchen, steht hier in einem älteren BLOG. Unsere Tochter nebst Freund kommen gleich mit, aber nicht um sich nieder zu lassen sondern um ein wenig das Land zu bereisen. „Panama!“ weiterlesen

Medizin auf See

Medizin auf See / an Bord, wenn kein Arzt greifbar ist: ein wichtiges Thema.
Es war einmal, in meinen jungen Jahren: Da durfte ich eine Ausbildung zum Sanitäter genießen. Daher bin ich bei Verletzungen und anderen Gebrechen der Medizinmann in der Familie, Dorothee macht gerne die Apothekerin. Aber so richtig up to date ist keiner mehr von uns. Und was, wenn mir selbst etwas passiert? „Medizin auf See“ weiterlesen

Mängelbeseitigung. Und neue Mängelrügen….

…. INVIA ist ein wirklich tolles Schiff. Aber verflucht nochmal, warum zum Henker schafft es Outremer nicht, der Produktion ein besseres Qualitätsbewusstsein einzuimpfen? Ich hatte bereits vor dem Kauf Bedenken: Produktion in Südeuropa….. als deutscher Ingenieur (mit Wohnsitz Schweiz!) hat man da so gewisse Vorbehalte. Schon vor Vertragsabschluss sagte ich der capitana immer wieder: Gäbs so ein tolles Schiff aus einer nordeuropäischen Produktion….

Es kam wie erwartet. Aber es ist dennoch zum Haare raufen. Auch wenn, und das muss wirklich erwähnt werden, der After Sales Service von Outremer gut ist.

 

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Winterarbeiten

Während INVIA in der Marina Varazze überwintert, nutzen wir die Zeit um eine Reihe von Arbeiten zu erledigen.

Der capitana schmeckt das Wasser aus den Tanks nicht. Ein Problem auf Langfahrten, denn wir können nicht ständig Trinkwasser in Flaschen kaufen. Jeder Mann weiß: happy wife = happy life. Eine Lösung muss her. Diese soll ein Seagull IV Filter am Kaltwasseranschluss und ein separater Wasserhahn fürs gefilterte Trinkwasser bringen:

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Unsere Panama Papers

Wie die meisten BLOG Leser wissen, wollen wir Ende 2018 mit der INVIA los ziehen. Wir werden unseren Wohnsitz hier aufgeben und uns abmelden. Alles andere wird einfach zu teuer (Miete, Gebühren, AHV- & Steuerpflicht, Schweizer Krankenversicherung usw.). Es wäre auch sinnlos, da wir es mangels Aufenthalt ohnehin nicht nutzen. Irgendwann – vielleicht früher, vielleicht später aber ganz sicher irgendwann, kommt der Zeitpunkt an dem wir wieder sesshafter werden. An dem wir einen fixen Wohnsitz, oder zumindest fixen Rückzugspunkt haben wollen. Aber bis dahin soll es heißen: Leinen los!

Weil der Status „Weltreisender ohne Wohnsitz“ nicht existieren darf (Behörden stehen Kopf, ein Bankkonto geht gar nicht usw.) brauchen wir eine Lösung.

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Auf nach Tunesien: Der 3. Versuch

Der dritte Anlauf klappt!
Die Überfahrt nach Tunesien verläuft reibungslos. Gut, reibungslos ist relativ: Unsere Mängel- und Fehlerliste wächst ständig. So manches wie ein ständig ausfallender Autopilotcomputer nervt. Anderes nehmen wir erstmal zur Kenntnis, und über manch Anderes zucken wir nur noch mit den Achseln. Wenn beim Wassermischer der Dusche Blau = Heiss und Rot = Kalt bedeutet, so nehme ich das mit Humor und gewöhne mich dran. Schliesslich werden ja auch Rot & Grün der Schiffahrtszeichen ab der Karibnik ihre Bedeutung wechseln. Also kann man da ja schonmal seine Flexibilität trainieren.

Auf dem Wasser ist es kalt. Während den Nachtwachen und in den frühen Morgenstunden kommt mein alter Skianzug zum Einsatz: Er ist mollig warm und winddicht. Diese niedrigen Temperaturen sind nicht mein Ding, und ich fühle mich bestätigt in der Entscheidung, KEINE Heizung eingebaut zu haben.

Klingt unlogisch?

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Auf nach Tunesien: Ohne Autopilot …..

Noch während wir die französische Festlandküste in Sichtweite haben, fängt irgendwas am Autopiloten an zu quietschen. Wir machen uns auf die Suche und erkennen schnell die Ursache: Der Hydraulikzylinder, der die Ruder bewegt, ist schlampig mit dem Rumpf verbunden. Das kleine Holzbrettchen, auf das er geschraubt ist, bekommt erste Risse und steht kurz davor durchzubrechen. Die Vorstellung, die ganze Strecke hin- und zurück, auch alle Nachtfahrten, ohne Autopilot machen zu müssen weckt keine Begeisterungsstürme. Wir drehen um.
Am nächsten Tag wird die Befestigung mit einem stabilen Stützbrett versehen und neu einlaminiert.
Endlich, Tags darauf, kanns losgehen. Tunesien wir kommen – die  Dritte.