Zerbrochen und geprellt, aber schön

Da sind wir nun wieder an dem Ort, an den uns vor laanger Zeit unsere Hochzeitsreise führte: Tobago. Unsere beiden Kinder sind inzwischen im Studium, d.h. unser erster Besuch auf Tobago liegt etliche Jahre zurück. Die Anreise damals per Flieger war um einiges leichter als jetzt auf eigenen Rümpfen. Aber es ist toll, den Weg bis nach Tobago schrittweise selbst gemacht zu haben.

Nicht alles blieb unbeschädigt auf dem Ritt hierher, der sich stellenweise anfühlte, als sei man ein Stück Wäsche in der Waschmaschine.

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Sommer, Kinder, technische Probleme

Schreibfaul sind wir. Die zunehmenden Temperaturen und Feuchtigkeit machen uns träge. Deswegen überlegen wir, den für Mitte Juni in Trinidad geplanten Haul Out etwas vorzuziehen. Und nächste Saison den Sommer über dann doch Richtung Norden, also in die USA, zu gehen. Um einerseits der sommerlichen Schwüle und Hitze hier zu entfliehen und andererseits keinen zweiten HaulOut machen zu müssen. Die Alternative „Südsee“ (wo dann das Winterhalbjahr beginnt) steht noch nicht zur Diskussion.

Viel haben wir erlebt seit dem letzten BLOG. Wir haben mit Belmond Estate eine weitere Schokoladenfabrik besucht. Mit Uli und Martina von der Sy Baradal waren wir unterwegs, mit Michael & Anette von der Sy Limelight haben wir u.a. einen netten Osterspaziergang gemacht.

Das Highlight war natürlich der Besuch unserer beiden Kinder, die über die Osterferien hierher kamen.

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Liquid sunshine

Flüssiger Sonnenschein – so nannte Shademan, der uns übrigens auch zur Schildkrötenbeobachtung gefahren hatte, in der morgendlichen Funkrunde den tropischen Regenguss. Den haben wir seit heute Nacht & den gesamten Vormittag über. Ein Vorteil: INVIA ist wieder salzfrei.

Flüssigen Sonnenschein ganz anderer Art haben wir vorgestern erfahren:

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Frauentausch

Grenada gefiel uns anfangs nicht so recht. Schwülheißes Wetter, kein klares Wasser, windverblasene Ankerbucht Prickly Bay mit Atmosphäre wie in einer Reihenhaussiedlung mit wöchentlichem Veranstaltungsprogramm, viel entwickelter als die Inseln zuvor. Wir vermissten das karibische Flair, dass wir zuletzt auf Carriacou so genossen hatten.

Inzwischen haben wir das öffentliche Minibussystem weidlich genutzt und oft staunend aus dem Fenster der Busse geschaut ob der landschaftlichen Schönheiten. Übergrün, wasserreich, fruchtbar. Wandern ist zwar mangels Kartenmaterials nicht einfach zu planen und die Wege können sehr anspruchsvoll sein. Wir sind dennoch sehr begeistert vom Wandern durch die Regenwaldgebiete.

Erschöpft von einer Wanderung fand der Skipper Trost und Zuspruch – Frauentausch auf Grenada?

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Oh wie freundlich ist Carriacou!

„Come on, baby, we give you a ride“ schallt es aus dem Geländewagen, der mich auf der Straße von Bogles nach Hillsborough überholt. Drei Männer und eine Frau schauen mich erwartungsvoll an und rücken bereits zusammen, damit ich einsteigen kann. Und fordern mich auf, ich könne durch das offene Fenster ruhig weiter an meinem Video drehen: sie picken mich auf, als ich gerade ein Foto machen will. Die Fahrt nach Hillsborough zieht sich doch mehr, als ich erwartet hatte. Gut, in der Hitze nicht noch so weit laufen zu müssen. Im Ort sonntägliche Ruhe. Kein Minibusverkehr für die Rückfahrt am Sonntag. Und der an dem Tag fußfaule captain weit entfernt… „Oh wie freundlich ist Carriacou!“ weiterlesen

Unbehelligt

Von Union Island aus ist es nur ein kurzer Schlag zu den Nachbarinseln. Wir haben freie Auswahl: Palm Island mit Luxushotel, Petit St Vincent mit Boutiquehotel oder Petit Martinique, wo man auch heute noch Bootsbau betreibt und vom Fischen lebt. Wir entscheiden uns für letzteres. Lokales Umfeld reizt uns deutlich mehr als Hotelsandstrand.

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Salzpfeifen, Inselbauer, Boatboys & gefälschtes Trinkwasser

Zeit, mal wieder zu bloggen. Wir haben uns von der entspannten Haltung um uns rum anstecken lassen und das Schreiben zu Gunsten von „enjoy yourself“ zurück gestellt. Dabei gibt es durchaus Berichtenswertes aus der Zeit, seit wir Canoun verlassen hatten.

Nur muß ich erst noch auf andere Gedanken kommen. Grade ist nämlich einer dieser Boatboys, die an einem neuen Ankerplatz erstmal zu Hauf die Neuankömmlinge umschwirren, mit dem Bug seines Holzboots in die INVIA gedonnert. Er hat einen kräftigen Eindruck hinterlassen: Man sieht bis aufs Glasfaserlaminat durch. So ein Sch… !! „Salzpfeifen, Inselbauer, Boatboys & gefälschtes Trinkwasser“ weiterlesen

Schlaflos in Canoun

Canoun Charlestown Bay

Das ist Canouns Westküste mit der Hauptanker- bzw. Bojenbucht, der Charlestown Bay. Wie man sieht hat die Insel einige Hügel, ist allerdings insgesamt eher flach. Als wir ankommen, ist die Bucht herrlich ruhig. Wir genießen den Ausblick auf spektakulär türkises Wasser von der Bar des Tamarind Hotels aus.

Strand vor dem Tamarind Beach Hotel Canoun

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