Zwischenstopp in Panama

Alle Ersatzteile sind gut in Panama angekommen. Ein wenig leichtsinnig war die Aktion schon: Ich wusste schliesslich, dass der Zoll in Panama bei der Ankunft das gesamte Gepäck sämtlicher ankommender Passagiere durchs Röntgengerät jagt. Nur guckt vom gelangweilten Personal nie jemand so wirklich auf das, was der Schirm zeigt.

Dachte ich mir. Diesmal wars anders und so hat es uns auch prompt erwischt: Unsere 2 Riesentaschen mussten zur manuellen Durchsicht.

Blick aus unserem Hotel

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Auf dem Weg zur INVIA!

Zürich ist nebelig am Vormittag

Nach Zwischenlandung in Amsterdam sitzen wir wieder im Flieger, einer Boing 777. In gut 11h sollte uns dann das tropische Panama City erwarten. Ich hoffe, unser Übergepäck mit allen Ersatzteilen, unserer Pfefferpistole und dem Eiswürfelmacher für INVIA macht beim Zoll keine Probleme!
Am Mittwoch Abend geht es weiter nach Trinidad. Dort sollen uns gefühlte, feuchte 39 Grad (32 Grad real) erwarten.Uff! Das wird ein ordentlicher Temperaturschock. Ich bin sehr gespannt.

Eine Tasche voller Ersatzteile. Einem Paar Dinghy Räder. Und vor allem einer Eiswürfelmaschine! Diesen Luxus hab ich mir von Uli, captain der Baradal, abgeschaut. Eine prima Sache in der Hitze!

Zurück in der Schweiz

Von Panama flogen wir via Paris nach Zürich. Komisches Gefühl, nun in einem Hotelzimmer (konkret einem Airbnb Appartement) zu übernachten, nachdem wir 12 Jahre in bzw. nahe Zürich gewohnt hatten. Aber in der Studentenbude unserer Kids wollten wir auch nicht unterkommen.

Nach 2 Nächten sind wir in die Bündner Bergwelt. Hier bleiben wir 2 Wochen, atmen etwas durch und organisieren uns für die nächsten Etappen an Land.

Am See in Lenzerheide

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Alles klar in Panama

Wir sind gut in Panama angekommen, das 2te Ticket war dann gültig. Erheblich teurer da kurz vor dem Abflug. Bis jetzt hat die Copa das 1. Ticket noch nicht zurück erstattet, der Betrag ist weiterhin von der Kreditkarte abgebucht.

Wir müssen noch den lokalen Führerschein beantragen, und unseren Wohnsitz im deutschen Pass ändern.

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INVIA hängt am seidenen Faden

Von Tobago geht’s bei gutem Wind direkt nach Chaguaramas, Trinidad. Wir legen am Donnerstag den 16.5. am Pier bei PEAKE an. Erstmal zu Zoll& Immigration, die Papiere erledigen.

Kostet nix, denn natürlich sind wir in Tobago nicht vor 08:00 Anker Auf gegangen (das würde eine satte Overtime – Gebühr kosten). Dass die Mathematik nicht so ganz stimmt – INVIA müsste dann mit rund 16kn geflogen sein – interessiert niemand. Die Regeln in Trinidad & Tobago sind schon seltsam:

Es ist NICHT entscheidend, WANN man im Büro vorstellig wird. Entscheidend ist vielmehr der Zeitpunkt, zu dem man den Anker wirft bzw. wieder Anker auf geht. Passiert dies außerhalb der Arbeitszeiten, wird eine Zusatzgebühr fällig die rund das 10-fache der normalen 50 TT beträgt. „INVIA hängt am seidenen Faden“ weiterlesen

Zerbrochen und geprellt, aber schön

Da sind wir nun wieder an dem Ort, an den uns vor laanger Zeit unsere Hochzeitsreise führte: Tobago. Unsere beiden Kinder sind inzwischen im Studium, d.h. unser erster Besuch auf Tobago liegt etliche Jahre zurück. Die Anreise damals per Flieger war um einiges leichter als jetzt auf eigenen Rümpfen. Aber es ist toll, den Weg bis nach Tobago schrittweise selbst gemacht zu haben.

Nicht alles blieb unbeschädigt auf dem Ritt hierher, der sich stellenweise anfühlte, als sei man ein Stück Wäsche in der Waschmaschine.

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Tobago erreicht!

Keine Piraten auf der Überfahrt angetroffen. War auf dieser Route ohnehin nicht zu erwarten. Durchgerüttelt wurde die INVIA: Es hatte noch ordentlich Welle und teilweise konfuse See. Und ein kräftiger Gegenstrom mit gut 2,5 kn hielt unsere Fahrt über Grund arg in Grenzen.Wir haben beim Zoll einklariert. Die immigration kommt morgen, heute war niemand da. Sitzen in der Bar bei einem kühlen Bier und haben grad Mittagessen geordert. Das Bild zeigt den Blick auf unseren Ankerplatz, der ist ganz hinten.

Sklaven von Predict Wind

Predict Wind ist der Anbieter, von dem ich mir die Windvorhersagen hole. Auf deren Grundlage ich dann einen längeren Schlag plane. Ziel ist idR, übermässig hohe & unangenehme Wellen zu vermeiden.

An 2. (tatsächlich an 2ter!) Stelle steht, ein Zeitfenster mit günstigem Wind zu finden. Starker Wind ist nämlich gar kein Problem – auch nicht für kleinere Schiffe (solange sie seegängig sind). Probleme macht immer nur die Welle: Die kann auch auf einem Katamaran manchmal unangenehm sein.

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Grenada/Tyrell Bay: Abgezockt beim Ausklarieren

Passierte mir am 24. April in der Tyrell Bay / Carriacou (Grenada). Ist also schon ein Weilchen her. Wie gesagt – die Hitze hier macht träge und irgendwie darf man ja auch mal faul sein. Aber ich habe über den Vorfall auf Facebook, in der „Grenada Cruisers Information“ Gruppe, berichtet: https://www.facebook.com/groups/1428165970745389/permalink/2331771177051526/

Das löste tatsächlich einiges aus. Die MAYAG, die „Marine and Yachting Association of Grenada“, bat mich um Kopien der Belege. Und brachte den Fall bei der Aufsichtsbehörde zur Sprache. Dort – zu meinem Erstaunen – hatte man meinen Fall auf Facebook schon gelesen, stellt grade interne Untersuchungen zu dem Fall an. Und ruft andere Segler dazu auf, zu berichten falls sie ähnliche Erlebnisse hatten: https://www.facebook.com/groups/1428165970745389/permalink/2338920993003211/

Hut ab!
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