Pirates of the Carribbean

Ausgerechnet das, ausgerechnet jetzt!

Leider ist der Titel bitterer Ernst.

Bei der Überlegung, wo wir INVIA die Hurricane-Saison über lassen, spielte Sicherheit die dominante Rolle. Sicherheit in Form einer professionell geführten Marina. Sicherheit in Bezug auf die geographische Lage zum Hurricane-Gürtel. Sicherheit in Bezug auf Diebstähle und Überfälle. Unser Plan war und ist es, INVIA in Trinidad aus dem Wasser zu holen. Trinidad liegt weitab des Hurricane Gürtels. Trinidad verfügt über eine große Yachtausrüster-Infrastruktur; zahlreiche Betriebe haben sich auf die Unterbringung von Yachten während der Hurricane-Saison spezialisiert. Die meisten Marinas haben sichere & bewachte Lagerplätze an Land.

Vor einigen Jahren kam es schon mal zu einem Piratenangriff auf eine Yacht, die sich auf dem Weg nach Trinidad befand. „Pirates of the Carribbean“ weiterlesen

Liquid sunshine

Flüssiger Sonnenschein – so nannte Shademan, der uns übrigens auch zur Schildkrötenbeobachtung gefahren hatte, in der morgendlichen Funkrunde den tropischen Regenguss. Den haben wir seit heute Nacht & den gesamten Vormittag über. Ein Vorteil: INVIA ist wieder salzfrei.

Flüssigen Sonnenschein ganz anderer Art haben wir vorgestern erfahren:

„Liquid sunshine“ weiterlesen

Das Leben ist gefährlich!

Ach was geht´s uns gut. Nein – wirklich. Man muss das einfach auch mal sagen! Klar, nicht jedem ist es vergönnt, über so ein tolles Schiff wie die INVIA zu verfügen. Aber ganz egal, über welche Mittel man verfügt – ich möchte allen Miesepetern, Griesgrämern und ewigen Bedenkenträgern mal folgendes mitgeben:

Das Leben ist gefährlich – denn es endet tödlich!

Garantiert.

Deswegen würde wohl so mancher das Leben verbieten. Wir machen da aber nicht mit. Punkt.

„Das Leben ist gefährlich!“ weiterlesen

Salzpfeifen, Inselbauer, Boatboys & gefälschtes Trinkwasser

Zeit, mal wieder zu bloggen. Wir haben uns von der entspannten Haltung um uns rum anstecken lassen und das Schreiben zu Gunsten von „enjoy yourself“ zurück gestellt. Dabei gibt es durchaus Berichtenswertes aus der Zeit, seit wir Canoun verlassen hatten.

Nur muß ich erst noch auf andere Gedanken kommen. Grade ist nämlich einer dieser Boatboys, die an einem neuen Ankerplatz erstmal zu Hauf die Neuankömmlinge umschwirren, mit dem Bug seines Holzboots in die INVIA gedonnert. Er hat einen kräftigen Eindruck hinterlassen: Man sieht bis aufs Glasfaserlaminat durch. So ein Sch… !! „Salzpfeifen, Inselbauer, Boatboys & gefälschtes Trinkwasser“ weiterlesen

Wir reparieren uns um die schönsten Ankerplätze der Welt

So lautet ein Spruch unter Langfahrern. Ich weiß nicht mehr, von wem er ursprünglich stammt. Also ganz so schlimm empfinde ich es nicht. Aber es ist auch nicht so, dass hier alles nur Müßiggang und einfach easy ist!

Als captain muss man Multitalent sein. Nicht nur heisst es, die capitania bei Laune zu halten (der Frau-Betrieb an Bord benötigt regelmäßige Wartungs- und Service-Intervalle). Doch auch die ganze Technik will in Schuss gehalten werden. Wobei ich zugeben muss, die Technik ist meist einfacher zu  warten – denn die ist für einen Ingenieur  leichter zu verstehen. Aber einem Inschenör ist sowieso nichts zu schwör. „Wir reparieren uns um die schönsten Ankerplätze der Welt“ weiterlesen

Faszinierendes Mustique: Eine Blaupause für eine liberalere Welt?

Die capitania hat einen prima Bericht geschrieben. Inhaltlich topp und super geschrieben. Ich stimme im Grund-Tenor mit ihr nicht überein, denn ich finde diese Insel faszinierend. Das ist absolut legitim, jeder hat seine Sicht der Dinge (und die capitania ohnehin ihren eigenen Kopf). Weil auch ich meinen eigenen Kopf habe und mich Mustique reizte, ein politisches Statement abzugeben, erlaube ich mir einen eigenen BLOG dazu. „Faszinierendes Mustique: Eine Blaupause für eine liberalere Welt?“ weiterlesen

Feuer, Funkenregen und ein slippender Anker

Wir setzen für den kurzen Schlag von der Blue Lagoon rüber nach Bequia das Groß im 2ten Reff. Die 9 sm sind keine Entfernung und wir haben Zeit. Trotz des 2.Reffs pflügt INIVIA auf Halbwindkurs bei 5 – 6 Bft Windstärken mit 9-10 kn durchs Wasser und wir sind in 1h Stunde fast am Ziel. Kurz bevor wir in die Admirality Bay eindrehen, schiesst ein Dinghy auf uns zu. Der Mann darin trillert laut mit einer Pfeiffe, stoppt & zielt mit etwas auf uns, gibt wieder Gas & kommt näher. Was zum Henker macht der? Und was will der von uns?

„Feuer, Funkenregen und ein slippender Anker“ weiterlesen

Faszinierendes St Vincent

Da wir zeitig aus St Lucia aufgebrochen sind, liegen wir schon am frühen Nachmittag in der Cumberland Bay. Die Bucht füllt sich im Verlauf des Nachmittags – viele Segler scheinen sie als Stopp zu nutzen auf dem Weg in den Norden nach St Lucia.

Unter anderem laufen zwei CATLANTE ein. Das sind extrem schwere, dicke Katamarane mit idR. um die 14 Passagieren, 1 Skipper und 1 Koch/Servicemitarbeiter(in). Erinnern mehr an eine Bohrplattform, denn an ein Segelschiff. Die Firma, für die diese Kats speziell gebaut werden, bietet All-Inklusive Kojencharter an für Menschen, die mal Urlaub auf einem Segelschiff machen und dabei auf eine Rundumversorgung nicht verzichten möchten.

„Faszinierendes St Vincent“ weiterlesen

Gefährliches St Vincent

Wir überlegen lange, ob wir die Hauptinsel  St Vincent länger besuchen sollen, oder nur einen kurzen Stopp zum Einklarieren machen und dann weiter auf die Grenadinen. Wir haben viel gelesen über die Zahl der Diebstähle hier. Auch Raubüberfälle auf Yachties hat es in der Vergangenheit gegeben. In der Wallilabou-Bay, bekannt als Piratenhauptquartier im Film „Fluch der Karibik“, wurde 2016 gar ein deutscher Segler bei einem Überfall erschossen. „Gefährliches St Vincent“ weiterlesen