INVIA hängt am seidenen Faden

Von Tobago geht’s bei gutem Wind direkt nach Chaguaramas, Trinidad. Wir legen am Donnerstag den 16.5. am Pier bei PEAKE an. Erstmal zu Zoll& Immigration, die Papiere erledigen.

Kostet nix, denn natürlich sind wir in Tobago nicht vor 08:00 Anker Auf gegangen (das würde eine satte Overtime – Gebühr kosten). Dass die Mathematik nicht so ganz stimmt – INVIA müsste dann mit rund 16kn geflogen sein – interessiert niemand. Die Regeln in Trinidad & Tobago sind schon seltsam:

Es ist NICHT entscheidend, WANN man im Büro vorstellig wird. Entscheidend ist vielmehr der Zeitpunkt, zu dem man den Anker wirft bzw. wieder Anker auf geht. Passiert dies außerhalb der Arbeitszeiten, wird eine Zusatzgebühr fällig die rund das 10-fache der normalen 50 TT beträgt. „INVIA hängt am seidenen Faden“ weiterlesen

Zerbrochen und geprellt, aber schön

Da sind wir nun wieder an dem Ort, an den uns vor laanger Zeit unsere Hochzeitsreise führte: Tobago. Unsere beiden Kinder sind inzwischen im Studium, d.h. unser erster Besuch auf Tobago liegt etliche Jahre zurück. Die Anreise damals per Flieger war um einiges leichter als jetzt auf eigenen Rümpfen. Aber es ist toll, den Weg bis nach Tobago schrittweise selbst gemacht zu haben.

Nicht alles blieb unbeschädigt auf dem Ritt hierher, der sich stellenweise anfühlte, als sei man ein Stück Wäsche in der Waschmaschine.

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Tobago erreicht!

Keine Piraten auf der Überfahrt angetroffen. War auf dieser Route ohnehin nicht zu erwarten. Durchgerüttelt wurde die INVIA: Es hatte noch ordentlich Welle und teilweise konfuse See. Und ein kräftiger Gegenstrom mit gut 2,5 kn hielt unsere Fahrt über Grund arg in Grenzen.Wir haben beim Zoll einklariert. Die immigration kommt morgen, heute war niemand da. Sitzen in der Bar bei einem kühlen Bier und haben grad Mittagessen geordert. Das Bild zeigt den Blick auf unseren Ankerplatz, der ist ganz hinten.

Sklaven von Predict Wind

Predict Wind ist der Anbieter, von dem ich mir die Windvorhersagen hole. Auf deren Grundlage ich dann einen längeren Schlag plane. Ziel ist idR, übermässig hohe & unangenehme Wellen zu vermeiden.

An 2. (tatsächlich an 2ter!) Stelle steht, ein Zeitfenster mit günstigem Wind zu finden. Starker Wind ist nämlich gar kein Problem – auch nicht für kleinere Schiffe (solange sie seegängig sind). Probleme macht immer nur die Welle: Die kann auch auf einem Katamaran manchmal unangenehm sein.

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Grenada/Tyrell Bay: Abgezockt beim Ausklarieren

Passierte mir am 24. April in der Tyrell Bay / Carriacou (Grenada). Ist also schon ein Weilchen her. Wie gesagt – die Hitze hier macht träge und irgendwie darf man ja auch mal faul sein. Aber ich habe über den Vorfall auf Facebook, in der „Grenada Cruisers Information“ Gruppe, berichtet: https://www.facebook.com/groups/1428165970745389/permalink/2331771177051526/

Das löste tatsächlich einiges aus. Die MAYAG, die „Marine and Yachting Association of Grenada“, bat mich um Kopien der Belege. Und brachte den Fall bei der Aufsichtsbehörde zur Sprache. Dort – zu meinem Erstaunen – hatte man meinen Fall auf Facebook schon gelesen, stellt grade interne Untersuchungen zu dem Fall an. Und ruft andere Segler dazu auf, zu berichten falls sie ähnliche Erlebnisse hatten: https://www.facebook.com/groups/1428165970745389/permalink/2338920993003211/

Hut ab!
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